Ein Buch wie Berlin

Nina Trippel und Sven Hausherr riefen vor fünf Jahren den Newsletter Cee Cee ins Leben. Jetzt ist ihr zweites Buch, ein Best-Of der wöchentlichen Berlin-Tipps, erschienen.

Berlin ist eine Stadt für Erlebnishungrige, denn hier gibt es täglich Neues, Schönes oder Skurriles zu entdecken. Restaurants und Bars sprießen wie Pilze aus dem Boden, Ausstellungen und Konzerte gibt es wie Sand am Meer. Wie da die Perlen finden? Nina Trippel, ausgebildete Modejournalistin, und Sven Hausherr, Grafikdesigner, haben sich vor ziemlich genau fünf Jahren ebenfalls diese Frage gestellt und begonnen, sich ihre persönlichen Favoriten per E-Mail hin und herzuschicken.

Daraus ist kurze Zeit später das Projekt Cee Cee entstanden – eine liebevoll kuratierte Auswahl wöchentlicher Highlights aus Gastronomie, Kunst und Kultur in der Hauptstadt. Das Konzept trifft offenbar den Nerv der Zeit, denn mittlerweile haben sich rund 30.000 Abonnenten registriert, um sich jeden Donnerstag eine neue Dosis „Berlin“ in den Posteingang flattern zu lassen. Das Cee Cee Team hat sich dementsprechend in den letzten Jahren vergrößert. Nina und Sven werden von einem Netzwerk aus Journalisten, Fotografen und Grafikern unterstützt, um der Community jede Woche die spannendsten Plätze und Events in der Hauptstadt vorzustellen.

Nun veröffentlichen die beiden bereits zum zweiten Mal eine Cee Cee Berlin Ausgabe in Papierformat. Der 288 Seiten starke Band kommt mit etlichen Highlights daher, die es in den letzten zwei Jahren in Newsletter geschafft haben. Neben tollen Restaurants wie dem Dóttir oder dem jüngst eröffneten Panama, stellen zudem Gastautoren wie Sara Chahrrour, die den Blog findingberlin.com schreibt, der bulgarische Modedesigner Vladimir Karaleev oder die isländische Köchin Victoria Eliasdóttir, ihre Geheimtipps vor. Für alle Nicht-Locals gibt es eine illustrierte Karte dazu, sozusagen ein Restaurantführer to go.

Aber auch für Kunst-, Design- und Naturliebhaber lohnt es sich in Cee Cee Berlin No 2 zu stöbern. Kompakte Extra-Tipps und zahlreiche Foto machen Lust darauf Berlin zu erkunden – egal ob als Einheimischer oder nicht. Denn wie Christoph Amend im Vorwort treffend beschreibt, hat sich Berlin in den letzten Jahren schneller verändert als je zuvor.

 

Cee Cee Berlin No 2 ist beim Distanz Verlag erschienen.

28.11.2016 | Kategorien Berlin, Literatur, News, Tipp