Afterparty mit ASAP
Bread&Butter by Zalando

Erstmals für jeden geöffnet, zog die Bread&Butter by Zalando am letzten Wochenende Tausende in die Arena Berlin. Das lag nicht zuletzt am Staraufgebot der Trend-Show. Wir sagen nur: ASAP Rocky, der den krönenden Abschluss der von interVIEW gehosteten Aftershow-Party am Freitag bildete.

ASAP Rocky on Stage

Bereits aus sicher Entfernung zur Arena in Treptow ließ sich vergangene Woche rasch erkennen: Zalandos „Access for everyone“-Konzept für die diesjährige Bread&Butter -Modemesse ist aufgegangen. Binnen kürzester Zeit waren die Tickets für die dreitägige Show ausverkauft, die Ankündigung des Besuches von Supermodel Gigi Hadid und US-Rapper ASAP Rocky leistete letzte Überzeugungsarbeit. Etwa 20.000 Besucher warfen von Freitag bis Sonntag einen Blick auf die Kollektionen von über 30 verschiedenen internationalen Designern.

Bei insgesamt acht Fashion-Shows hatte jeder die Möglichkeit, die neuesten Herbst/Winter-Looks zu begutachten. Nach der Eröffnung des Runways durch Puma zog vor allem Topshop am Freitagabend die Blicke auf sich und den Laufsteg, schließlich präsentierte das britische Label erstmals eine Kollektion in Berlin.

Doch als die letzten Models um viertel nach neun vom Runway gestöckelt waren, fing der Abend gerade erst an. interVIEW und Topshop hatten rund um den Catwalk zur Aftershow-Party geladen und während niemand Geringeres als Boiler Room den Sound ansagte, gab es kühle Drinks an der Bar und „Best Of Berlin“ – Food von unter anderem Mogg, Paletas und The Future Breakfast. Währenddessen wurde in Windeseile der Laufsteg um- und die Showbühne für DIE Person des Abends aufgebaut: ASAP Rocky! Die größten Fans des US-Rappers drängten sich bereits lange vor Eintreffen des 27-Jährigen an den Rand der Bühne, die Spannung stieg und die Halle füllte sich.

Nach dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ kam der Rapper zwar mit standesgemäßer halbstündiger Verspätung erwartungsgemäß lässig auf die Bühne, brachte die Arena jedoch binnen kürzester zum Kochen und mehr als eintausend seiner Fans zum bouncen. Wer es in die erste Reihe geschafft hatte, kam ASAP fast zum Greifen nah und überhaupt trug die Performance des Rappers die Handschrift „Privatkonzert“. Etwa eine Handvoll Songs und ein deutlich heiseres Publikum später brach ASAP mit den Worten „We are all equal“ ins Berliner Nachtleben auf und ließ seine aufgeheizten Fans alleine weiterfeiern.