FASHION
FUSION

Was die Mode von morgen bereithält, zeigt die Telekom mit einer Initiative, die Kreativität auf Innovation, Ästhetik auf Funktionalität und Kleidung auf Hightech treffen lässt.

Articulated Dress von Dagmar Kestner und Prisca Vilsbøl © Telekom Fashion Fusion

Wie sieht die Zukunft der Mode aus? Kann Kleidung mehr sein als „nur“ ästhetisch? Und was kommt dabei heraus, wenn Hightech und Fashion verschmelzen? Auf all diese Fragen hat ein im vergangenen Mai gestarteter Wettbewerb der Telekom, der sich Fashion Fusion nennt, an junge Kreative gerichtet ist und unter anderem von Intel, Adidas und #Fashiontech unterstützt wird, Antworten. „Was heute noch visionäre Konzepte sind, wird schon morgen in den Kleiderschränken der Menschen hängen“, erklärt Claudia Nemat, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Schirmherrin des Projekts.

So wurden unter 120 visionären Bewerbern aus 25 Ländern zwölf Finalisten in den Kategorien Connected Devices & Accessories, Digitally Enhanced Fashion und Smart Services ausgewählt, die im Fashion Fusion Lab anschließend drei Monate Zeit bekamen, aus ihren eingereichten Ideen Prototypen zu entwickeln.

Der Musicsuit von Greta Melnik und Lukas Hartmann © Telekom Fashion Fusion

Mit dabei sind innovative, relevante und intelligente Konzepte: Das Schweizer Start-up Pyrates hat Sportkleidung aus natürlichen Fasern entwickelt, die Proteine, Aminosäuren oder Meeresalgen enthalten, das Articulated Dress ist ein Kleid mit interaktiver Oberfläche und der Urban Bike Club sorgt mit Fahrradwesten aus reflektierendem Gewebe für mehr Sicherheit. Wer den Musicsuit trägt, kann allein durch Körperbewegungen den Klang von Musik steuern, ein Kleid namens Livescape Bloom schließt und öffnet anhand von Wetterdaten die Blumen, die auf ihm angebracht sind, und unter dem Projekttitel St. Vito Experience ist ein Kostüm für Tänzer entstanden, das als Lichtshow-Element dient. Dank Wotch ist in Zukunft nicht mehr nur die Uhr, sondern auch das dazugehörige Armband smart, Trainwear gibt schon während des Workouts ein Feedback und der Rucksack Yuma tankt durch eingebaute Zellen Solarenergie, die anschließend verwendet werden kann. Poqit.Berlin hat ein Portemonnaie entwickelt, das ein Smartphone aufladen kann, das Kleid TranSwarm Entities wurde mit dem 3-D-Drucker gefertigt und mit der AR-App Mimeme kann man virtuelle Kleidung tragen.

Wie die Mode von morgen live aussieht, wird am 18. Januar 2017 bei der Award Show im Rahmen der Berlin Fashion Week gezeigt, bei der alle zwölf Prototypen vorgeführt werden. Außerdem werden dort die drei Gewinner bekanntgegeben, die von einer Jury gewählt wurden und ein Preisgeld erhalten.

Mehr Informationen zur Initiative Fashion Fusion finden Sie hier.

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