Das war
LONDON

Bevor es in Mailand und Paris weitergeht, zeigen wir Ihnen die Highlights der Fashion Week in London.

© Daniel Leal-Olivas | AFP | Getty Images

Der Fashion-Nachwuchs zeigte, was er kann

Wenn die Schülerinnen und Schüler des Central Saint Martins College of Art and Design ihre Kollektionen zeigen, weht stets ein frischer Wind über den Laufsteg der London Fashion Week. Wie auch diesmal, als 16 Nachwuchsdesignerinnen und Nachwuchsdesigner in ihrer Show eine breite Palette verschiedenster Womenswear und Menswear für den Herbst und Winter vorführen ließen.

J.W.Anderson mischte Trend und Tradition

J.W.Anderson, einer der größten Designer der Fashion Week in London, hat in seiner neuen Kollektion Gegensätze vereint: In lässigen und gleichzeitig schicken, coolen und gleichzeitig eleganten, zeitgemäßen und gleichzeitig klassischen Teilen schickte er seine Models über den Laufsteg der britischen Hauptstadt und kombinierte typische Streetwear-Elemente mit traditionellen Schnitten.

Mary Katrantzou erschuf eine Fantasie-Welt

1940 ließ der Disney-Film Fantasia Träume wahr werden, auf der London Fashion Week war es nun die von dem Werk inspirierte Kollektion von Mary Katrantzou. Die neuen Teile der Designerin mit den griechischen Wurzeln sind dementsprechend bunt, romantisch und genauso fantastisch wie ihre Show in der Turbine Hall des Tate Modern – schon allein deswegen, weil ein Orchester als Begleitung Time von Hans Zimmer spielte.

Gigi und Bella eroberten Versus Versace

Die Hadid-Schwestern rahmten die Show von Donatella Versaces junger Linie Versus Versace: Gigi eröffnete, Bella schloss. Dazwischen war eine Mischung aus sporty Streetlooks und sexy Partywear zu sehen, alles dekoriert mit ein wenig futuristischem Grunge.

Und bei Burberry war es Frühling

Christopher Bailey, Chief Creative Officer und Chief Executive Officer von Burberry, zeigte seine zweite See-Now-Buy-Now-Kollektion. Inspiriert wurde diese von dem Bildhauer Henry Moore, dessen Skulpturen nicht nur den Laufsteg zierten, sondern auch die Kleidung an sich beeinflussten: Weiche Schnitte und feminine Proportionen ersetzten den typischen Trenchcoat. Die Farbpalette der Frühjahrskollektion enthielt helle, kalte Töne und ein wenig Gender Fluidity war auch auf dem Runway zu sehen. Ein weiteres Highlight: Die Live-Musik von Anna Calvi.

Alle Bilder © Getty Images

 

Von: Sarah-Denise Neven