Das war die
LFW

Vom 15. bis zum 19. September wurden in London die neuen Kollektionen für Spring/Summer 2018 gezeigt. Bevor es in Mailand weitergeht, gibt’s hier die Highlights der London Fashion Week.



Burberry

„A clash of textures, colours and silhouettes: British knits over lace gowns, tartan and plastic, ceremonial jackets reworked into skirts, oversized car coats with sealed seams, socks with everything.“ So beschreibt Burberry selbst die neue Kollektion für Herbst/Winter 17/18, die es nach dem See-Now-Buy-Now-Konzept ab sofort zu kaufen gibt. Nachdem Christopher Bailey früher in diesem Jahr mit Gosha Rubchinskiy zusammenarbeitete, klangen auf dem Laufsteg für Burberry ungewöhnliche Streetwear-Vibes nach.

Versus Versace

Die neue Kollektion von Versus, der jüngeren Linie von Versace, wurde in den Räumlichkeiten der Central Saint Martins gezeigt. Für Spring/Summer 2018 ging es Donatella Versace um das New York der 90er, transportiert in Mesh, großen Logo-Schriftzügen und jeder Menge Bikinis für drunter.

Faustine Steinmetz

Bis jetzt hatte Faustine Steinmetz ihre neuen Kollektionen immer in einer Art Ausstellung gezeigt, nun zog es die in Paris geborene Designerin zum ersten Mal auf den guten, alten Laufsteg. In ihrer SS18-Kollektion ging es um die Neuinterpretation von Basics. Noch eine Neuerung: Während die bisherigen Pieces von Faustine Steinmetz immer unisex waren, waren diesmal Looks zu sehen, die den Geschlechtern zugeordnet waren.

Gareth Pugh

Der Modedesigner Gareth Pugh präsentierte seine SS18-Kollektion nicht auf einem Laufsteg, sondern in einem Film. Nick Knight hat Regie geführt, der Künstler Olivier de Sagazan und der Choreograph Wayne McGregor waren auch dabei. „Film offers such a different scope for narrative to a live show. We can show the collection in total movement. I was daring myself to get serious, and to make the film I’ve always wanted to make”, erklärte Gareth Pugh in einem Interview.

Christopher Kane 

Irgendwo zwischen Hausfrau und Fetisch bewegte sich die neue Kollektion des 35-jährigen CSM-Absolventen Christopher Kane. „I have always been obsessed by that pristine woman, so clean, so proper, yet having an emotional breakdown inside“, sagte der Designer. Und so zeigte er auf dem Laufsteg nicht nur T-Shirts mit Waschmaschinen darauf, Fransen, die an Wischmöppe erinnern, oder Leder-Kleider, die aussehen wie die Uniform eines Zimmermädchens, sondern auch die Schuhe, die er für seine erneute Zusammenarbeit mit Crocs entworfen hat.

J.W. Anderson

Es waren ein paar aufregende Tage für J.W. Anderson: Nicht nur, dass kürzlich die Kollektion gelauncht wurde, die er zusammen mit Uniqlo entworfen hat, der 33-Jährige hat auch seine Vision der SS18-Mode auf dem Laufsteg der London Fashion Week gezeigt. „In den letzten paar Saisons drehte sich alles um eine Feder hier und eine Kette dort. Diesmal geht es um Reduzierung, Reduzierung und Reduzierung“, sagte Jonathan Anderson über die neue Kollektion.

Rejina Pyo

„I want to make clothes that people can wear every day and still feel special“, so Rejina Pyo, die zum ersten Mal auf dem Runway der London Fashion Week zeigte. Das Casting für ihre Show fand über Instagram statt, womit sich die Designerin den Marken anschließt, die bereits „echte“ Menschen über den Laufsteg schicken.

Marques’Almeida

So wie Rejina Pyo machen es die beiden von Marques’Almeida natürlich schon lange. Und auch diesmal waren auf dem Laufsteg in London wieder authentische Nodels in einer wunderschönen SS18-Kollektion zu sehen, in der Frauen frei sein und ihr eigenes Ding machen sollen.

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