RIMOWA hebt ab!

Wer mit Rimowakoffern reist, kann nun auch mit Rimowa fliegen! In Oshkosh (Wisconsin) wurde die Rückkehr des ersten Gesamtmetallflugzeuges Junkers F13 jetzt gebührend gefeiert. Als Special Guests waren unter anderem Alessandra Ambrosio, Johannes Huebl und Norah Jones anwesend.

Inmitten des US-Bundesstaates Wisconsin liegt Oshkosh, eine kleine Stadt, die einen unmittelbar in eine der Szenen aus Little Miss Sunshine befördert und den weltweit verkehrsreichsten Flughafentower beherbergt. Zu diesem beinahe surrealistisch scheinenden Schauplatz lud Rimowa vergangene Woche rund 150 Gäste ein, um den Junkers F13 zu zelebrieren.

RIMOWA gilt als einer der weltweit populärsten und von Kosmopoliten hoch geschätzten Kofferhersteller, der bereits in den fünfziger Jahren, mit der Entwicklung des ersten Aluminiumkoffers, maßgeblich zur Revolution des Reisens beitrug. Nicht zuletzt hat dieser auch mit dem Launch seiner Polykarbonat Koffer im Jahr 2000 zu einem enorm hohen Reisekomfort beigetragen und mit dem Design eine unvergleichliche Markenidentifikation geschaffen. Und weil Koffer alleine nicht genug sind für Rimowa CEO Dieter Morszeck, baut RIMOWA nun sein ganz eigenes Flugzeug und zwar ein Replikat des ersten Ganzmetallpassagierflugzeuges der Welt – die Junkers F13.

Low and slow lautet die Devise für den Wiederaufbau des Flugzeuges, das erst kürzlich im Rahmen der EAA Airventure in Oshkosh seinen allerersten Roll-Out hatte und voller Stolz von Dieter Morszeck, der selbst Privatpilot ist, enthüllt wurde. In Anwesenheit der Kampagnenmodels Alessandra Ambrosio und Johannes Huebl und Special Guest Norah Jones, wurden die anwesenden Gäste in die zwanziger Jahre zurückkatapultiert, damals als sich die Junkers F13 das erste Mal in die Lüfte erhob. Von über 330 Modellen der F13 sind inzwischen nur noch einige wenige in Museen zu bewundern, allerdings ist keines von denen noch flugfähig. Das wird sich mit dem Nachbau der Rimowa Flugzeugwerke AG nun ändern, denn im März 2016 plant der deutsche Koffer- und nun auch Flugzeughersteller die erste Maschine in den Himmel zu schicken.

Leichtigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit sind drei Charakteristika die sowohl die Koffer von Rimowa als auch die Junkers F13 auszeichnen und miteinander verbinden. Getrieben von der Motivation den Atlantik von nun an fliegend zu überqueren kam die Notwendigkeit auf, möglichst leicht zu reisen, weswegen sowohl in der Flugfahrt als auch später bei Rimowa Holz für Aluminium in die Vergangenheit verbannt wurde. So entstand der Topas, der erste Aluminiumkoffer der Firma. Nicht nur das Material der F13 galt als Inspiration für die Herstellung des ersten Aluminiumkoffers, der tropentauglich und vor Termitenfraß geschützt sein sollte – eben für jene, die schon in den fünfziger Jahren von der Abenteuerlust gepackt waren, denn inzwischen reist diese Art Tourist bekanntlich mit Backpack –  sondern auch die Rillenstruktur der Oberfläche wurde für die Herstellung der ersten Koffers übernommen. Über die Jahre haben sich diese zum unverzichtbaren Signature-Look entwickelt und Rimowa wäre ohne seine Rillen eben nicht das Gleiche so wie für uns das Reisen ohne Rimowa als treuen Begleiter eben nicht das Gleiche wäre.

Bilder des Events:

Weitere Kampagnenbilder und historische Aufnahmen der Maschine sehen Sie hier:

Von: Julia Langenhan