FILM "B-MOVIE"
Zeitreise ins wilde West-Berlin

Eine eingemauerte Stadt voller Lebenskünstler, Rock-Stars und Hedonisten: Der Film B-Movie setzt dem Berlin der Siebziger und Achtziger ein Denkmal.

Am Anfang steht Punk, am Ende die erste Loveparade: Der Dokumentarfilm B-Movie erzählt die Geschichte West-Berlins, in den Siebzigern und Achtzigern Anlaufstelle für Künstler, Hausbesetzer und Hedonisten aus aller Welt (und Stars wie David Bowie und Nick Cave). Mit bisher unveröffentlichten Video- und Super-8-Aufnahmen zeigen die Regisseure Jörg A. Hoppe, Heiko Lange und Klaus Maeck die letzte Dekade der geteilten Stadt, in der die Narrenfreiheit der Enklave mitten in bunderepublikanischer Piefigkeit gedieh.

Drehpunkt des Films ist die Geschichte des Briten Mark Reeder, den es Ende des Siebziger von Manchester nach West-Berlin verschlug. Dort verdiente er als Türsteher, Musiker und Underground-Schauspieler sein Geld und war bald mittendrin war in der Pop- und Subkultur der Stadt – Abhängen mit Blixa Bargeld, Christiane F. oder eben auch Nick Cave inklusive.

B-Movie – Lust und Sound in West-Berlin läuft ab heute im Kino!

21.05.2015 | Kategorie Film | Tags , , , ,