Unsere Zukunft könnte nicht rosiger aussehen: Future Islands spielen dieses Wochenende in Deutschland!

Foto: Tim Saccenti

Mit ihrem Auftritt bei David Letterman schrieben sie im Frühjahr ein wenig Performance-Geschichte – und hätten damit ihr neues und viertes Album „Singles“ nicht besser promoten können. Über 2 Millionen Mal wurde das Video bei youtube geklickt, bei dem man Sänger Samuel T. Herring dabei beobachten kann, wie er seine Arme und Beine in verzückende Zuckungen versetzt, und seine Stimme aus Tiefen ertönen lässt, die weit unter dem Meeresspiegel liegen.

Diesen Sonntag kommen die vier Jungs aus Baltimore endlich wieder nach Berlin. In einem Interview versichert Frontmann Herring sogar, dass ihre Live-Auftritte viel verrückter sind, als die Performance, die sie bei David Letterman hingelegt haben. Davon überzeugen konnte man sich bereits vielfach, schließlich existiert Future Islands schon seit über 11 Jahren, wenn auch in wechselnden Konstellationen und Namensgebungen (wie zum Beispiel Art Lord & the Self-Portraits).

Dass sie Musiker aus Leidenschaft sind, sieht man ihnen nicht nur an, man hört es vor allem: Ihr Sound strotzt voller Energie dank einer dominanten Bassline, schneller und eingängiger Synthie-Melodien sowie der bereits erwähnten und unverwechselbar tiefen Gesangsstimme. Da wird selbst der schüchternste Mensch auf diesem Planeten von seiner Insel runtergeholt und auf den Future Islands zum Tanzen gebracht.

Aber genug der Worte, wer es noch nicht gesehen hat, hier nochmal der David Lettermann-Auftritt als Vorgeschmack auf die Konzerte. Und wer es bereits gesehen hat, weiß, dass er es jetzt nochmal anklicken wird, weil es einfach verdammt viel Spaß macht, Menschen dabei zuzuschauen, wie sie verdammt viel Spaß haben.

Future Islands spielen am 5.10.2014 im Astra Kulturhaus. Weitere Infos und Tourdaten gibt es hier.



Raha Emami Khansari

01.10.2014 | Kategorien Interviews, Musik | Tags , , ,