IM INTERVIEW:
Bernd Kurtzke von den BEATSTEAKS!

Die Beatsteaks haben 20-jähriges Bandjubiläum – das kann man schon mal feiern. Aus diesem Anlass releasen sie heute ihre Werkschau 23 Singles. Wir trafen den Gitarristen Bernd Kurtzke zum Interview und sprachen mit ihm über das neue Album, die Rolle des Zufalls und plumpe Groupie-Anmachen.

© Timmy Hargesheimer

INTERVIEW: 20-jähriges Band-Jubiläum – hätten Sie das gedacht?

KURTZKE: Ich glaube, das hat niemand von uns gedacht. Was solche Sachen angeht, denken wir immer nur so weit, wie ein Schwein scheißt. Von daher waren wir sehr überrascht, als wir es bemerkt haben. Wobei, eigentlich gibt es uns schon länger. Aber wir haben vor circa 20 Jahren angefangen uns auf eine Bühne zu stellen – wir dachten, das ist ein Jubiläum wert!

INTERVIEW: Fühlen Sie sich angesichts dieser langen Zeit manchmal schon alt?

KURTZKE: Nein, nicht wirklich. Das Alter merkt man dann eher an anderer Stelle. Wenn der Körper einem ab und an mal sagt, dass etwas weh tut zum Beispiel. Aber alt, nee, noch nicht. Ich kann jedenfalls noch keine Verschleißerscheinungen feststellen. Musikalisch sowieso nicht. Unser Grundrezept ist, dass wir immer nur das machen, worauf wir Bock haben. Das haben wir von Anfang an so gemacht.

INTERVIEW: Was tun Sie, um jung zu bleiben?

KURTZKE: Viel Alkohol trinken. (lacht) Nein, Quatsch. Wenn man auf Tour ist, dann ist das, was man da jeden Abend auf der Bühne betreibt, wie Sport. Wir sind ja in der großartigen Lage, das machen zu können, was wir wollen und was uns Spaß macht. Das hat viel mit Kinderei zu tun.

INTERVIEW: Wie meinen Sie das?

KURTZKE: Ich meine wir sind manchmal sehr kindisch in dem, was wir machen. Musikmachen ist ein kindlicher Urinstinkt. Man darf dabei noch Kind bleiben. Ich glaube, das ist es, was am Ende des Tages jung hält.

INTERVIEW: Gibt es eigentlich irgendetwas, das Sie in 20 Jahren noch nie gefragt wurden?

KURTZKE:  Wir wurden glaube ich schon so ziemlich alles gefragt. Und wenn wir etwas nicht gefragt wurden, dann weiß ich es nicht, weil ich es nicht gefragt wurde. Da gibt es bestimmt noch einige Dinge.

INTERVIEW: Das neue Album 23 Singles ist quasi ein Best Of ihrer Hits, eine Single Collection. Wie kamen Sie auf diese Idee?

KURTZKE: Die Idee hatte Arnim. Als er mir davon erzählt hat, wusste ich sofort was er damit meinte. Das Tolle an einer Single Collection ist, dass man einen Querschnitt des Schaffens einer Band oder eines Künstlers bekommt. Man muss nicht alle Alben kaufen. Wir wollten aus mehreren Gründen aber streng genommen kein Best Of machen. Zum Einen, weil wir ganz klischeehaft denken, dass ein Best Of an das Ende einer Karriere gehört und zum Anderen hätte das beinhaltet, dass wir siebzig oder achtzig Songs hätten durchgehen müssen. Das war uns schlichtweg zu anstrengend. Wir haben uns dann für die zahlenmäßig überschaubaren Singles entschieden und noch zwei Songs dazu genommen. Somit sind jetzt 23 Songs auf der Platte –  eine Menge Zeug. Aber die zeigen auch unser Schaffen.

Bernd Kurtzke von BEATSTEAKS: “Musikmachen ist ein kindlicher Urinstinkt. Man darf dabei noch Kind bleiben. Ich glaube, das ist es, was am Ende des Tages jung hält.”
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INTERVIEW: Das Album wird auch als eine Werkschau beschrieben. Was macht das Beatsteakswerk ihrer Meinung nach aus?

KURTZKE: Das ist wirklich ein starker Begriff. Wenn man irgendwann an den Punkt kommt, dass man eine ganze Werkschau zusammenbekommt, kann man echt stolz sein. Dann hat man wahnsinnig viel Zeit damit verbracht und ganz offensichtlich ja auch relativ erfolgreich. Was uns ausmacht ist auf jeden Fall, dass wir live doch relativ gut sind. Was sie aber auch zeigt ist, dass wir uns stetig verändert und nicht sieben Mal dieselbe Platte gemacht haben. Bei uns war ab Platte 2 klar, dass wir uns nicht wiederholen wollen, wir wollten immer etwas Neues machen. Und ich denke wir haben es immer geschafft ein wenig anders zu klingen als auf der CD davor. Das zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Karriere – da sind wir mächtig stolz drauf.

INTERVIEW: Wie sind die beiden neuen Tracks Ticket und Mad River entstanden?

KURTZKE: Wir standen mal wieder kurz vor einer Tour und haben uns so gegenseitig Ideen vorgespielt – zwei davon sind kleben geblieben. Zu diesem Zeitpunkt haben wir Zebo Adam kennengelernt, den Bilderbuch-Produzenten. Wir waren mit den Jungs auf Tour und fanden das echt klasse, was die so machen und wie es klingt. Wir wollten mal jemand Neuen ausprobieren. Naja, wir hatten jetzt diese zwei Ideen da liegen und möglicherweise jemanden, der da auch Bock drauf hat – also haben wir versucht das zusammenzubringen. Schlussendlich hatte er Bock drauf und dann haben wir die zwei Songs aufgenommen. Wir sind nach Wien gefahren und hatten eine hervorragende Woche!

INTERVIEW: Wie entwickeln Sie Songs? Gemeinsam?

KURTZKE: Na klar. Es ist eher selten, dass jemand mit einer Idee ankommt und wir die dann auch so spielen. Das muss schon vorher noch mal durch vier Hände gehen. Dann entsteht etwas, das möglicherweise mit der Anfangsidee überhaupt nichts mehr zu tun hat oder aber es ist sehr dicht dran. Völlig Wurscht, wer die Idee hatte. Ansonsten läuft das ein bisschen nach Lust und Laune bei uns, je nachdem wie man sich engagieren will. Ich kann entweder nur Gitarre spielen, ich kann aber auch mal einen Text schreiben. Da ist so ziemlich alles möglich. Wenn drei Mann den Daumen hoch machen und zwei runter, dann heißt das „Geil“. Andersherum heißt es dann „Nö, machen wir nicht“.

INTERVIEW: Also alles ganz demokratisch?

KURTZKE: Ja. Wir arbeiten da in einem sehr demokratischen Gefüge. Das ist das Beste, was man machen kann.

INTERVIEW: Bei ihrem Videodreh zu Ticket haben Sie ordentlich geschwitzt?

KURTZKE: Wir haben es uns ehrlich gesagt viel schlimmer vorgestellt. Ich habe zwar danach meinen Schritt nicht mehr gespürt, aber abgesehen davon war es ganz toll. Wir dachten vorher wirklich, dass wir da zehn Stunden am Stück auf den Fahrrädern strampeln müssen. Da wären wir ja tot runter gefallen.

INTERVIEW: Wie viele Stunden waren es denn am Schluss?

KURTZKE: Ach, so eine Szene dauert ja nur ein paar Sekunden, dann wird abgedreht, dann hat man Pause, dann kommt die nächste Einstellung und so weiter. Wir hatten mehr Pause, als dass wir da wirklich gestrampelt sind. Lief alles total entspannt. Außerdem sind wir ja auch nicht die aller Unfittesten.

INTERVIEW: Bereuen Sie manchmal irgendetwas?

KURTZKE: Am Ende ist immer alles für irgendetwas gut. Wenn man dem Leben an sich positiv gegenüber steht, dann kann man jeder noch so schlimmen Sache etwas Gutes abgewinnen. Fehler sind da, um gemacht zu werden und um anschließend daraus zu lernen. Es gab bestimmt die eine oder andere kleinere Entscheidung, die wir vielleicht hätten anders treffen sollen. Aber hätten wir sie so nicht getroffen, wüssten wir jetzt nicht, dass das scheiße war. Es war alles gut so, wie es gelaufen ist.

INTERVIEW: Welche Rolle hat der Zufall für die Beatsteaks gespielt?

KURTZKE: Der spielt immer eine große Rolle. Viele Leute fragen uns, wie unser Erfolg zustande kommt. Denen sage ich auch immer, dass das nicht nur mit Fleiß zu tun hat, sondern eben auch mit Zufall. Als wir unseren ersten Manager kennengelernt haben, waren wir eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort und er war auch da. Das war purer Zufall. Und dieser Zufall begleitet uns bis heute. Wir hatten auf all unseren Festivals, die wir in 20 Jahren gespielt haben, nur einen Auftritt, bei dem es richtig geschüttet hat. Ansonsten hatten wir immer Sonnenschein. Ob es davor oder danach regnet, ist völlig scheiß egal, aber wenn wir auf eine Bühne gehen, scheint die Sonne.

INTERVIEW: Das ist ja irre.

KURTZKE: Das ist total geisteskrank. Das glaubt man echt nicht, ist aber wirklich so. Das hat auf jeden Fall etwas mit Glück zu tun.

INTERVIEW: Wie entspannen Sie sich? Manche Leute gehen ja schwimmen oder joggen…

KURTZKE: Ich habe da noch so ein Langzeitprojekt vor mir  – ein Wohnmobil. Aber das will noch nicht richtig fahren. Irgendwann werde ich es wieder richtig zusammen zimmern. Mein Plan ist, damit dann nach Schottland oder Portugal zu fahren. Einfach nur so mit dem Wohnmobil.

INTERVIEW: Ist das noch so eins, an dem man selber rumschrauben kann?

KURTZKE: Ja genau. Es ist schon ein bisschen älter. Und ich mache natürlich zuhause noch Musik nebenbei. Ich sitze auch gern mal bis nachts um vier vorm Rechner und habe viereckige Augen. Passiert ja alles.

INTERVIEW: Gehen Sie eigentlich noch in die Ankerklause?

KURTZKE: Früher war ich da manchmal, nicht allzu oft, aber so alle zwei Wochen mal. Mittlerweile war ich bestimmt schon zehn Jahre nicht mehr da. Früher hat Arnim ja dort gearbeitet.

INTERVIEW: Daher auch die Frage…

KURTZKE: Na klar, da hat man ja mal den einen oder anderen Tee umsonst bekommen. (lacht)

INTERVIEW: Welches Konzert haben Sie zuletzt privat besucht?

KURTZKE: Warten Sie mal, das ist noch gar nicht so lange her. Ich war vor kurzem auf einer Veranstaltung, wo Kadavar gespielt haben. Die machen so Seventies Rock – sehr sehr geil, sehr sehr gut! Die sind ein echtes Power-Trio. Und im Anschluss haben dann noch Glen Madlock und Courtney Love zusammen auf der Bühne Sex Pistols gespielt – das war allerdings ganz furchtbar. Es war nicht zum Aushalten.

INTERVIEW: Aber Sie fühlen sich vor der Bühne genauso wohl wie auf der Bühne?

KURTZKE: Doch, schon. Ich bin zuallererst auch Musikkonsument und Musikfan. Da kommt ja die Begeisterung für Musik her, bevor man irgendwann mal angefangen hat ein Instrument zu spielen. Das ist nach wie vor so – ungebrochen.

INTERVIEW: Beste Platte dieses Jahr?

KURTZKE: 23 Singles natürlich. (lacht)

INTERVIEW: Selbstverständlich. Aber gibt es auch noch andere Favoriten?

KURTZKE: Puh, ich weiß es nicht. Ich habe mir ehrlich gesagt noch nicht so viel angehört dieses Jahr. Ich höre mir privat eher alte Geschichten an. Dieses Jahr bin ich zum Beispiel wieder über den französischen Techno-Pionier schlechthin gestolpert – Laurent Garnier. Der macht tolle Musik, den finde ich richtig super. Aber die Platte gibt es eben schon seit zehn oder zwanzig Jahren.

Bernd Kurtzke von BEATSTEAKS: “Was uns ausmacht ist auf jeden Fall, dass wir live doch relativ gut sind.”
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INTERVIEW: Wie lange wollen Sie noch auf der Bühne stehen?

KURTZKE: So lange wie alle gesund sind. Wenn einer von uns wegen Krankheit oder etwas Anderem ausscheiden sollte, hat es sich für die anderen auch erledigt, denke ich. Wir leben mit der Hoffnung, dass das noch lange so gut geht. Vor ein paar Jahren habe ich mal so eine Band gesehen, die hieß One Foot In The Grave. (lacht) Das waren so Siebzigjährige und die haben Punkrock gespielt. Das war echt lustig. Die Sängerin war noch die Fitteste, der eine Gitarrist musste schon sitzen beim Spielen und hatte vor sich die Blätter liegen, wo die Griffe drauf standen. Es hat echt Spaß gemacht denen zuzuschauen. Aber für uns kann ich mir das nicht vorstellen, ehrlich gesagt.

INTERVIEW: Viele Musiker gehen in Rente und kommen dann doch wieder zurück.

KURTZKE: Naja, ich glaube auch, dass keiner von uns einfach so aufhören würde Musik zu machen – selbst wenn es die Band nicht mehr gäbe. Der eine oder andere macht vielleicht etwas in einer ganz anderen Richtung.

INTERVIEW: Hört sich nach einem verdammt starken Zusammenhalt innerhalb der Band an. Entweder alle oder keiner?

KURTZKE: Auf jeden Fall. Das ist nicht vorstellbar. Das wäre nicht mehr dasselbe. Wenn nur drei oder vier weitermachen würden, müsste das schon unter einem anderen Namen passieren – ganz klare Bedingung.

INTERVIEW: Haben Sie eigentlich Groupies?

KURTZKE: Nee, nicht wirklich.

INTERVIEW: Was heißt das?

KURTZKE: Wir haben eine goldene Regel: Keine Frauen im Bus, wenn wir auf Tour sind. So etwas machen wir nicht. Privat muss das jeder selbst entscheiden.

INTERVIEW: Und früher, in den Anfangsjahren?

KURTZKE: Ach, ab und an gab es vielleicht mal so etwas. Vor mir stand mal ein Mädchen und fragte mich: „Wollen wir ficken?“ Ich so: „Nee, ist mir zu plump“. Echt, nee. Aber das reduziert sich wirklich auf ganz, ganz wenige Ereignisse. Wir sind wahrscheinlich nicht so eine Band gewesen. Kann ich nicht beurteilen, ich bin nicht der Sänger. (lacht)

INTERVIEW: Sie stammen aus Berlin. Welches sind ihre Lieblingsorte in der Stadt?

KURTZKE: Natürlich meine Wohnung. Ich bin gern zuhause. Ansonsten fühle ich mich in meinem Kiez in Friedrichshain relativ wohl, ich bin gern dort. Da gibt es genug zu entdecken.

INTERVIEW: Aber in Friedrichshain hat sich in den letzten Jahren auch viel verändert.

KURTZE: Dass Touristen herkommen, finde ich eigentlich überhaupt nicht problematisch – im Gegenteil, das macht die Stadt bunter. Genauso wenig problematisch finde ich, dass Leute aus anderen Ländern her ziehen – macht die Stadt noch bunter. Ich freue mich über jede Fremdsprache, die ich in meiner Straße höre, weil das einfach Spaß macht. Aber was mit den Veräußerungen von öffentlichem Wohnraum passiert – nicht nur in Friedrichshain, sondern auch im Prenzl’berg und so – ist eine riesige Schweinerei. Das kann ich so sagen wie es ist. Das führt dazu, dass Subkultur kaputt geht. Das ist für die Stadt nicht gut. Berlin hat keine Industrie, sondern nur Tourismus. Soviel Weitsicht hatte ich den Politikern schon zugetraut, aber leider ist dem nicht so.  Noch haben wir keine Londoner Verhältnisse, aber wir werden sie hier irgendwann haben. Und wer will dann noch hier wohnen? Und wie bunt ist die Stadt dann noch? Für wie viele Leute ist sie dann noch interessant?

INTERVIEW: Aber trotzdem hat man das Gefühl, dass der Berlin-Hype nicht abreißt, oder?

KURTZKE: Gegen das Zuziehen kann man ja im Grunde nichts haben. Das ist toll und soll auch so passieren. Nur denken sich eben ein paar Leute dann, dass sie den Zugezogenen jetzt mal das Geld aus der Tasche ziehen können. Und das hat wiederum Auswirkungen auf die Berliner Bevölkerung, die schon immer hier wohnt. Das ist ein Problem. Irgendwann leben alle Berliner im Speckgürtel der Stadt – da wo die Mieten noch einigermaßen bezahlbar sind. Im Stadtkern die, die sich teures Eigentum leisten können. Das kann doch nicht die Zukunft einer Stadt sein.

Bernd Kurtzke von BEATSTEAKS: “Wir haben eine goldene Regel: Keine Frauen im Bus, wenn wir auf Tour sind.”
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INTERVIEW: Wie lautet ihr aktueller Lieblingswitz?

KURTZKE: Was macht Angela Merkel mit ihren alten Sachen?

INTERVIEW: Keine Ahnung.

KURTZKE: Tragen. (lacht)

INTERVIEW: Was machen Sie heute noch?

KURTZKE: Ich habe gar keine Ahnung. Eine Menge Interviews geben auf jeden Fall.

INTERVIEW: Gibt es noch etwas, das Sie dringend loswerden möchten?

KURTZKE: Album, äh hallo, kaufen! Kauft das Zeug, das ist super. Und sonst, naja, habt’ die Augen offen!

INTERVIEW: Word.

KURTZKE: Ach und gerade zu dem, was wir jetzt mit der ganzen Flüchtlingsgeschichte erleben müssen. Seid euch sicher, das ist nur der Anfang! Ich habe gerade gestern einen super Beitrag gesehen, in dem irgendein Professor meinte, dass es in Zukunft noch sehr viel mehr Flüchtlinge geben wird – allein schon wegen der Klimaveränderungen und so. Ich wünsche mir für die Menschen einfach viel mehr Toleranz und Empathie. Und dass man sich einfach mal in jemanden hineinversetzt, der von woanders herkommt, weil es da einfach scheiße ist. Wir würden es doch im umgekehrten Fall genauso machen. Was sollen da so wirklich sinnentleerte Sätze wie „Die nehmen uns unsere Arbeit weg“ oder „Die bringen Bakterien mit“. Mit Verlaub – ein bisschen mehr Hirn bitte.

INTERVIEW: Sie engagieren sich als Band für die Flüchtlinge.

KURTZKE: Ja, wir spielen in Dresden ein großes Konzert am 18. September und spenden die Einnahmen. Es ist quasi ein Benefiz-Konzert für Flüchtlinge. Die Hälfte geht an Dresden hilft, die andere an das Sächsische Flüchtlingswerk. In Berlin machen wir das alle Nase lang, aber jetzt war es uns wichtig gerade dort, um die Ecke von Heidenau, ein Zeichen zu setzen. Hoffentlich wird’s voll.

INTERVIEW: Und eine gute Party.

KURTZKE: Davon können Sie ausgehen. (lacht)

 

Die Beatsteaks Single Collection 23 Singles erscheint am 18. September bei Warner Music.