"Stimmt es, dass Sie nichts verkaufen, Frau Stoschek?"

Man nennt sie den Vulkan: Julia Stoschek. Wir haben die Kunstsammlerin in Berlin getroffen.

Sie empfängt in ihrem privaten Ausstellungsort in Berlin, der nach ihr benannten Julia Stoschek Collection zwischen der lärmenden Leipziger Straße und dem Gendarmenmarkt mitten im Zentrum Berlins. In dem 1969 errichteten Gebäude befand sich zu DDR-Zeiten das Tschechoslowakische Kulturzentrum. Jetzt dringen die Geräusche mehrerer Videoarbeiten, die derzeit in der Ausstellung „Jaguars And Electric Eels“ präsentiert werden, aus den verwinkelt angeordneten Räumen. Eben hat die Hausherrin den britischen Künstler Anthony McCall verabschiedet, zum Gespräch mit ihr gibt es Coca-Cola Zero und Kaffee. Aber schon bevor die doppelte Ladung Koffein wirken kann, sprudelt Frau Stoschek los und man versteht, was gemeint ist mit dem Namen „der Vulkan“, wie sie von Freunden genannt wird.

ANNE WAAK: Wie schön, einen der Künstler Ihrer Sammlung als Besucher zu sehen.

JULIA STOSCHEK: Und Anthony McCalls Arbeit „Line Describing A Cone“ von 1973, die während des Gallery Weekends in den KW gezeigt wird, verbindet alles, was mich wahnsinnig werden lässt: Film, Projektion und Skulptur. Da wird mit Licht ein Kreis projiziert, und eine Nebelmaschine macht ihn sichtbar. Es entsteht ein Kegel, die Leute flippen total aus. Sie fangen immer an, diesen haptisch und Material gemachten Nebel anzufassen und zu streicheln. Eine fast romantische Arbeit, die einfach nur schön ist – wunderschön. Anthony hat gestern beim Abendessen erzählt, dass er dafür in den Siebzigern gar keine Nebelmaschine gebraucht hat, weil die Leute ohne Ende geraucht haben.

A W : Rauchen Sie?

J S : Ich habe schon vor meiner Schwangerschaft aufgehört. Aber da wir mit vielen Künstlern und Kreativen zusammenarbeiten, haben wir viele Raucher in unserem Freundeskreis.

A W : Ihrer Familie gehört der Automobilzulieferer Brose. Nervt es, wenn Sie als Industrie-Erbin und Kunstsammlerin bezeichnet werden – in der Reihenfolge?

J S : Nein. Erbin ist auch falsch, weil ich aktive Gesellschafterin der Firma bin. Menschen brauchen nun mal Kategorisierungen. Wenn ich allerdings in Deutschland sage, dass ich Sammlerin bin, werde ich zurückgefragt, ob ich Briefmarken, Schmetterlinge oder Katzenfiguren anhäufe.

A W : Und macht es Sie wütend, wenn Sie die „Peggy Guggenheim aus Coburg“ genannt werden?

J S : Es amüsiert und freut mich. Peggy Guggenheims Leistung für die Kunstgeschichte ist unbestritten. Sie hat Jackson Pollocks Drip-Paintings gekauft. Ich war trotz gelegentlicher und immer wieder auftretender Zweifel auch stets von der Wichtigkeit der Kunstgattung überzeugt, die ich hier sammle. Wenn man hinter die Kulissen guckt, war Guggenheims Leben nicht so schön. Ich glaube, sie war eine ganz unglückliche Frau mit tragischer Geschichte und einem schwierigen Verhältnis zu ihren Kindern. Sehr einsam.

A W : Einsamkeit wird Ihnen auch immer wieder nachgesagt. Können Sie sich erklären, warum?

J S : Ich bin schon eine Einzelkämpferin, die in den vergangenen zehn Jahren zwei Häuser großgezogen hat, mit einem wunderbaren Team, aber ohne Familie im Rücken. Ich mache alles allein. Darin liegt eine große Freiheit, das hat viele Vorteile, aber ich bin auch manchmal etwas einsam in meinen Entscheidungen. Klar kenne ich Momente der Einsamkeit.

A W : Aber Sie haben schon Freunde, oder?

J S : Mein Freundeskreis kommt nicht aus der Kunst und begleitet mich netterweise schon seit mehr als 20 Jahren. Der ist an meiner Seite.

A W : An welcher Arbeit in der aktuellen Ausstellung hier hängt Ihr Herz besonders?

J S : Wahrscheinlich an „KOE“ von Cyprien Gaillard. Das bringt meine alte Heimat ein wenig nach Berlin. Das Video wurde auf der Kö in Düsseldorf gedreht und zeigt den Flug der grünen Halsbandsittiche, die seit den 60er- Jahren wild in der Stadt leben. Als ich gestern da war, bin ich an diesem schrecklichen Modekaufhaus, diesem mittelmäßigen Architekturentwurf dort vorbeigelaufen. Wenn ich dieses Gebäude jetzt sehe, denke ich an Cyprien Gaillard und die Vögel. Das Musikvideo von Björk und dem Kollektiv Encyclopedia Pictura im Keller ist irre schön, ein animierter Film in 3-D, in dem ihr Alter Ego ihr wahrlich am Rücken hängt und versucht, ihrer Herr zu werden – das habe ich damals sofort gekauft, als ich es das erste Mal gesehen habe, und eben gerade habe ich mich wieder darin verliebt.

A W : Ihre Zuneigung verändert sich aber wahrscheinlich, oder?

J S : In Düsseldorf wohnte ich ja in dem Haus, in dem wir auch die Arbeiten zeigen. Am Anfang gingen die Ausstellungen ein Jahr, und ich hatte Sorge, dass sie eintönig werden würden – was überhaupt nicht der Fall ist. Sie sind jeden Tag anders. Man selbst ist jeden Tag anders.

Julia Stoschek: “Unter monetären Gesichtspunkten würde man sicher anders sammeln, als ich es tue”
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A W : Sind Sie in Düsseldorf auch mal außerhalb der Öffnungszeiten von Ihrer Wohnung aus in die jeweilige Ausstellung gegangen und haben ein paar Projektoren angeknipst, nur für sich?

J S : Die Vorstellung, dass ich vom Club kommend oder barfuß im Nachthemd noch mal durch die Ausstellung gehe, ist berechtigt, stimmt aber nicht. Ich habe die Möglichkeit, meine Sammlung jederzeit zu sehen, aber es bedarf eines gewissen Vorlaufs. Nur das Licht anschalten reicht da nicht.

A W : Seit Sommer 2016 sind Sie nun mit einem zweiten Ausstellungshaus in Berlin. Was unterscheidet das hiesige von dem in Düsseldorf?

J S : Das in Düsseldorf ist unser Stammhaus, da sind wir seit zehn Jahren. Das ist eine alte Fabrikhalle mit einer gewissen Gebäudesubstanz – es gehört mir. Das ist wie nach Hause kommen. Den Ort hier, das ehemalige Tschechoslowakische Kulturzentrum, gebaut 1969, das vor ein paar Jahren dann als Club diente, haben wir angemietet. Er hat diese spröde DDR-Architektur, an der ich nichts dauerhaft verändern kann. Wir haben den grandiosen Entwurf der Architektin Johanna Meyer- Grohbrügge, sie hat fast durchgängig einen schweren weißen Vorhang installiert, der das Licht aussperrt, ohne dass wir die Scheiben abkleben mussten. Zusammen mit dem grauen Marmorboden bekommt der Ort eine große Eleganz, die man ihm vielleicht nicht so zutraut. Ich habe mich ein wenig sattgesehen an zeitgenössischer Kunst in Umspannwerken, Wassertürmen und Bunkern.

A W : Am Eröffnungswochenende veranstalteten Sie eine Art Tag der offenen Tür. Eine große Geste zum Einstand.

J S : Alle sollten kommen. Obwohl alle gesagt haben, das ginge in Berlin nicht wegen der Sicherheit der Werke. Aber es ging. 3.000 der 4.000 Besucher hatte ich noch nicht gesehen, das war großartig. Das ist ja auch die Idee eines Ausstellungshauses.

A W : Warum halten Sie die zeitbasierte Medienkunst, deren Sammlung Sie sich verschrieben haben, für so viel zeitgenössischer als Malerei oder Performance?

J S : Medienkunst ist eine Kunstform mit lebensnaher Dynamik. Sie ist aktuell, weil alle Themen, die uns täglich umgeben, sofort eingefangen, kommentiert und teilweise kritisiert werden. Mich stört, dass es derzeit so viel unpolitische Kunst gibt und viel für den Markt produziert wird. Gerade jetzt ist es unheimlich wichtig, dass Künstler eine Stimme haben und sie erheben.

A W : Der Berliner Galerist Michael Schultz sagt, bei Kunst handele es sich nur noch um Aktien für die Wand.

J S : Hier ist das sicher nicht der Fall. Unter monetären Gesichtspunkten würde man sicher anders sammeln, als ich es tue. Zeitbasierte Medienkunst macht viel Arbeit, sie will richtig präsentiert, archiviert und konserviert werden.

A W : Stimmt es, dass Sie nichts verkaufen, niemals?

J S : Bisher habe ich nichts verkauft. Was ich in Zukunft mache, davon lasse ich mich selbst überraschen. Wenn jetzt ein Sammlerkollege kommt und etwas tauschen will, würde ich das vielleicht machen. Es heißt ja Sammlung, nicht Ansammlung. Sie ist sehr klar und stringent aufgebaut, die Arbeiten beziehen sich aufeinander. Ich kann mir momentan nicht vorstellen, da etwas herauszureißen.

A W : Sie handeln nicht gern mit Kunst.

J S : Ich kann es einfach nicht.

A W : Dabei hatten Sie Betriebswirtschaft studiert und betrieben in Düsseldorf auch mal drei Monate lang eine Galerie. Allerdings ohne auch nur ein einziges Werk zu verkaufen.

J S : Der beste Tag meiner kurzen Laufbahn als Galeristin war mein letzter. Ich habe damals die Galerie, die ja Gewinn erzielen will, umfirmiert in ein mäzenatisches Förderprojekt. Ab dem Zeitpunkt konnte ich viel Zeit mit Künstlern verbringen und war dabei, wenn Sie produzierten. Damit ging es mir besser.

A W : Hatten Sie nicht auch das Gefühl, gescheitert zu sein – und das vor den Augen der Kunstbranche?

J S : Je älter man wird, desto besser erkennt man, was man nicht kann. Die Erkenntnis, dass ich keine gute Galeristin bin, war nicht schmerzhaft.

Julia Stoschek: “Als Teenager trug ich längs gestreifte Hosen, bekritzelte Adidas-Schuhe und ein Palästinensertuch. Letzteres aus rein optischen Gründen”
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A W : Lassen Sie sich in Ihren Ankäufen eigentlich beraten?

J S : Mir ist es wichtig, ohne Art- Consulting oder einzelne beratende Galerien zu arbeiten. Das wollte ich nie haben, dafür bin ich zu eigenständig. Aber ich habe ein großartiges Team – unter anderem von fünf Kunsthistorikern –, das recherchiert und immer wieder Vorschläge macht. Ich tausche mich mit Kuratoren aus und mit anderen Sammlern. Am schönsten ist es aber, mit Künstlern über andere Künstler zu sprechen. Solche Empfehlungen garantieren Qualität.

A W : Wer ist die neueste Entdeckung?

J S : Wir planen gerade unser zehnjähriges Jubiläum, deswegen habe ich in letzter Zeit gar nicht so viel eingekauft. Zuletzt Bunny Rogers, eine 1990 geborene Texanerin.

A W : Zum Jubiläum der Sammlung kuratiert der auch noch junge und sehr angesagte Ed Atkins eine Ausstellung für Sie.

J S : Das ist das erste Mal, dass ein Künstler das bei uns macht. Wir verstehen uns als Haus für die Künstler, deswegen finde ich das sehr schön. Ed kam mit einem spektakulären Konzept zu mir. Er zeigt eben nicht Julias 50 Lieblingswerke, sondern die Entwicklungsgeschichte des Mediums – den technischen, inhaltlichen und gesellschaftspolitischen Wandel. Wir entkernen die Geschosse und trennen die verschiedenen Projektionsflächen mit Glas, sodass man im Wortsinn einen Überblick über einen Teil der Sammlung hat. Das ist radikal, weil alle Arbeiten auf Projektionsflächen derselben Größe gezeigt werden. Das Zukunftsgerichtete daran gefällt mir. Ich will nach vorn gucken.

A W : Bleiben wir noch ein wenig in der Gegenwart. Sie präsentieren derzeit auch einige Arbeiten von Trisha Donnelly, die dafür bekannt ist, weder Werktitel noch Ausstellungsansichten noch biografische Angaben zu veröffentlichen, weil sie diese Art von Interpretation nicht zulassen will.

J S : Trisha Donnelly ist radikal. Als sie vor ein paar Tagen den Wolfgang-Hahn- Preis des Museum Ludwig in Köln bekam, bedankte sie sich für diese Würdigung in dunklen Zeiten, und das bezog sich sicherlich auf die Politik Donald Trumps. Trisha ist sehr sensibel, saugt aber alles um sie herum auf wie ein Schwamm. Ich habe bei ihr immer das Gefühl, dass ich sie beschützen will und sie aus Situationen herausnehmen muss, die ihr unangenehm sind. Ihre Kunst steht für sich.

A W : Dass Kunst nicht für sich stehen darf, haben Sie in Russland erlebt. Eine ganze Reihe von Arbeiten, die Sie als Leihgaben bei der Manifesta 10 eingereicht hatten, wurden zensiert.

J S : Die Konsequenz ist, dass ich in nichtdemokratischen Ländern nicht mehr zeige. Russland, die Türkei, das Emirat Schardscha mit seiner Berlinale – da werde ich nicht mehr ausstellen. Da fallen derzeit immer mehr Länder raus, erschreckend viele. Wir waren an der letzten frei kuratierten Ausstellung in der Kunsthalle Budapest beteiligt. Da war die Stimmung ganz furchtbar, hinterher wurden fast alle Mitarbeiter entlassen, und jetzt zeigt Viktor Orbán da nur noch Staatskunst. Das ist unsere europäische Nachbarschaft!

A W : War Ihr Auftritt auf dem roten Teppich der Berlinale Anfang dieses Jahres eine Reaktion auf das russische Bilderverbot? Zur hochgeschnittenen Hose trugen Sie eine transparente Bluse, keinen BH.

J S : Ha! Das hatte mit Russland gar nichts zu tun. Diese wunderbare Bluse von Lanvin ist so fein gestickt, dass es die Optik gestört hätte, wenn ich etwas darunter getragen hätte.

via Getty Images

A W : Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Sie ein Kind haben?

J S : Das ist ganz lustig. Irgendwie hat sich im letzten Jahr alles verändert und auch wieder gar nichts. Ich schlafe viel weniger und habe deswegen viel mehr Zeit. Ich bin nur müder. Und irre glücklich. Ich bin mit 41 Mutter geworden, da kann man sein Leben gar nicht mehr total verändern. Mein Sohn und ich reisen zusammen, das ist sehr schön. Und wenn ich Hilfe brauche, habe ich auch die.

A W : Kommt mit einem Kind auch ein anderes Bewusstsein für das Vergehen von Zeit, für Generationen, die nachfolgen?

J S : Absolut. Ich habe schon die Vorstellung, dass ich die Sammlung irgendwann an die nächste Generation weitergebe. Ich schaue viele Dinge, die mir meine Eltern gezeigt haben, jetzt gemeinsam mit meinem Sohn an. Mein Leben dreht sich nicht mehr nur um mich selbst, das empfinde ich als sehr angenehm.

A W : Wo wir von Ihren Eltern sprechen: Was waren Sie für ein Teenager?

J S : Ich war in der Pubertät ziemlich schwierig, sehr renitent und ablehnend. Ich war Umweltaktivistin bei Greenpeace, trug schwarz-weiß längs gestreifte Hosen, bekritzelte Adidas-Schuhe und ein Palästinensertuch. Letzteres nicht aus politischen, sondern aus rein optischen Gründen. Das wurde mir von meinen Eltern verboten, also habe ich es nur außerhalb ihrer Sichtweite getragen.

A W : Wenn Ihre Familie Sie jetzt im Unternehmen bräuchte, würden Sie doch noch in die Automobilzulieferindustrie gehen, wie Sie es ursprünglich mal geplant hatten?

J S : Ich bin ja Gesellschafterin, wir sind ein Familienunternehmen der vierten Generation und wollen das auch bleiben. Die Firma hat einen hohen Stellenwert. Wenn man mich da mehr bräuchte als derzeit, würde ich das auch machen. Das schlösse aber nicht aus, dass ich mich um die Sammlung kümmere. Wie gesagt: Seit ich ein Kind habe, verfüge ich über mehr Zeit.



von Anne Waak | Fotos: Oliver Helbig

 

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12.06.2017 | Kategorien Berlin, Interviews, Kunst, Magazin | Tags , , ,

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