Kate Hudson
„Jeder sollte Feminist sein!"

Im Animationsfilm Kung Fu Panda 3 leiht sie einer korpulenten Panda-Lady ihre Stimme, im Real Life sieht Kate Hudson fitter aus denn je. Lesen Sie im Interview, was die Schauspielerin über Feminismus, Almost Famous und die Arbeit hinter der Kamera zu sagen hat.

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INTERVIEW: Mei Mei, der Panda, den Sie synchronisiert haben, ist ein sehr offensiver Charakter, der sich für nichts entschuldigt. Ähneln Sie der Figur im wahren Leben?

KATE HUDSON: Je älter ich werde, desto weniger Druck mache ich mir wegen der verschiedensten Sachen, besonders in emotionalen Dingen. Ich hardere nicht mehr so sehr mit mir selbst.

INTERVIEW: Kommt das durch die Elternschaft?

HUDSON: Ich denke es ist eher eine Sache des Erwachsenwerdens. Man lernt sich mit den Jahren immer besser selbst kennen, löst sich von vielen Kleinigkeiten. Ich fühle mich sehr frei.

INTERVIEW: Das passt zu Ihrer ikonischen Rolle in Almost Famous.

HUDSON: Ja, aber Penny war voller Schmerz. Sie war so eine Art Hippie, hatte unfassbar viel Liebe für Musik übrig. Sie liebte es, ein Teil der Musik zu sein.

INTERVIEW: Machen Sie selbst noch Musik?

HUDSON: Ja, immer.

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INTERVIEW: Mei Mei ist sehr tough, aber auch feminin. Immer mehr Frauen in Hollywood bezeichnen sich als Feministinnen. Sie auch?

HUDSON: Das ist eine absolute Notwendigkeit! Dabei geht es weniger um Hollywood, als um Gleichberechtigung. Das ist ein globales Problem, aber auch speziell in den USA. Wir können nicht länger so tun, als würden Männer und Frauen gleich behandelt werden. So ist es nunmal nicht. Deswegen ist es an der Zeit, dass wir unsere Stimmen erheben. Ich denke, wenn jemand kein Feminist ist, und damit meine ich auch Männer, ist er gegen die Menschenrechte. Ein Feminist zu sein bedeutet, für die Menschenrechte zu sein. Jeder sollte ein Feminist sein!

INTERVIEW: Mei Mei ist verschossen in Pho, die Hauptfigur im Film. Waren Sie jemals heimlich in jemanden verliebt?

HUDSON: Sie geht sehr aggressiv vor (lacht). Ich bin nicht schüchtern und war immer sehr offen gegenüber meinen Love Interests. Wenn ich verliebt war, dann habe ich das mitgeteilt.

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INTERVIEW: Sie sind synchronerfahren. Was ist anstrengender: Vor oder hinter der Kamera zu arbeiten?

HUDSON: Die Mitwirkung an Kung Fu Panda 3 war toll, sehr einfach. Es waren ein paar Tage schöner Arbeit. Drei bis vier Stunden am Tag, das war herrlich! Man muss sich nicht um Haare und Make-up kümmern, ein echter Traumjob. Das coole an der Synchronarbeit ist, dass die Macher dieser Filme jahrelang daran arbeiten, dann taucht man auf, und die Figuren werden den Sprechern angepasst, die Lippen, die Mimik. Man ist absolut abgeschottet von den anderen Synchronsprechern, das ist wirklich interessant.

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