LILY MCMENAMY &
LINDSAY LAWSON

Es war der heißeste Nachmittag des Jahres 2018. Bei 40 Grad per Skype verbunden: Lindsay in Kreuzberg und Lily in den Alpes-Maritimes – wo es auch nicht kühler war.

Lily McMenamy fotografiert von Maxime Ballesteros, T-Shirt und Hose: Privat, Schuhe: Christian Louboutin, Tasche: Balenciaga, Socken: Wolford

LILY MCMENAMY: Leider können wir uns nicht sehen. Du hast die Kamera nicht eingeschaltet.

LINDSAY LAWSON: Nein — du? Ich bin daheim. In Berlin. Versuche, nicht zu schmelzen. Na ja.

LM: Es ist so unfassbar heiß. Bleibst du den Sommer über in Berlin?

LL: Ich war schon in New Orleans. Ich stamme aus Mississippi.

LM: Du bist ein Southern Girl.

LL: Irgendwie ja. Und dann war ich noch eine Woche in Griechenland, musste dann aber zurück, um zu arbeiten.

LM: Ich habe meine Familie in Pennsylvania besucht. Es ist so seltsam, nach Hause zu kommen. Nach Amerika.

LL: Bist du dort aufgewachsen?

LM: Eigentlich nicht. Wir sind bald weggezogen. Aber es hat sich seitdem anscheinend nichts verändert.

LL: Aber jetzt bist du gerade in Frankreich?

LM: Ja, ich mache hier Ferien. Eigentlich lebe ich auch in Berlin. 

LL: Komisch, dass wir uns noch nie begegnet sind. Wir haben viele gemeinsame Freunde.

LM: Echt?

LL: Ja. Aber ich glaube zumindest, dass wir uns noch nicht begegnet sind.

LM: Diese Kunstblase in Berlin finde ich ein bisschen heftig. Zuweilen.

LL: Schon auch. Aber dann wiederum auch abwechslungsreich. Es gibt Blasen innerhalb der Blase. Falls man jemandem aus dem Weg gehen will, wechselt man einfach.

LM: Sie sind wie in einem unterirdischen Tunnelsystem miteinander verbunden. Wie lange lebst du schon dort?

LL: In Berlin? Seit zehn Jahren.

LM: Wow.

LL: Tja, verrückt. Ich weiß.

LM: Warum bist du dorthin gezogen?

LL: Das war eine leidige Geschichte. Ich hatte damals ein Verhältnis mit jemandem, der dort eine Galerie aufmachen wollte. Tja, aber dann ist die Immobilienblase geplatzt, und die Galerie konnte nicht aufmachen. Ich bin dann trotzdem hiergeblieben.

LM: Mit dem Mann?

LL: Nein, wir haben uns getrennt.

LM: Ist er in Berlin geblieben?

LL: Nicht mehr allzu lange. Davor habe ich ja in Los Angeles gelebt. Und neulich habe ich eine Nachricht bekommen von einem Fernsehproduzenten aus dem Valley, dass bei denen ein paar meiner alten Arbeiten von damals aufgetaucht sind. Das ist wohl so abgelaufen, dass besagter Ex-Freund, der Galerist in Berlin werden wollte, die Miete für seinen Lagerraum in New York nicht mehr bezahlt hat. So sind da diese Leute von der Show „Storage Wars“ an meine Werke gekommen und fragten mich um Erlaubnis, die in ihrer Show zu zeigen.

LM: Ist das nicht diese Sendung über zwanghafte Sammler?

LL: Nein, „Storage Wars“ ist das amerikanische Vorbild für „Bares für Rares“. Allerdings mit dem Unterscheid, dass die Leute auf den Inhalt eines Containers bieten müssen, ohne zu wissen, was der enthält — es könnte Müll sein, aber halt auch ein Schatz. Und derzeit produzieren sie ein New-York-Special mit Resten aus dem Art Storage.

"Money Viper", Lindsay Lawson, 2018. Das Werk Lindsay Lawsons umfasst sowohl Skulpturen als auch Filme und Performances. Ihr Meisterwerk ist bislang der Zyklus rund um den "Smiling Rock"

 

LM: So ähnlich bin ich in Berlin gelandet. Ich hatte für das Magazin „i-D“ ein Video gemacht auf der Kunstmesse Frieze, wo ich Leute interviewt habe, um mich über sie lustig zu machen. In der Redaktion von „i-D“ fand man meinen Humor zu hart. Angeblich darf man Künstler so nicht behandeln. Wie du bemerkt haben wirst, habe ich meine Lektion gelernt und bin heute ganz lieb zu dir. Aber einer dieser Künstler damals hat sich irgendwie eine Kopie des Videos beschafft und es Calla Henkel und Max Pitegoff gezeigt. Die wollten dann dringend ein Theaterstück mit mir inszenieren.

LL: Schauspielerei habe ich nie gemacht. Ich komme ja ursprünglich vom Tanz. Ballett habe ich ernsthaft betrieben. Und eines Tages hörte ich einfach damit auf.

LM: Konntest du das Tänzerische in irgendeiner Weise auf deine künstlerische Arbeit übertragen?

LL: Im Grunde habe ich mit dem Tanzen aufgehört, weil ich eine andere Kunstform erlernen wollte. Ich dachte an Filme. Ich hatte vor, nach dem Kunststudium an die Filmhochschule zu gehen. Irgendwie bin ich dann bei Skulpturen hängengeblieben. Aber manchmal mache ich auch einen Film.

LM: Tanz ist eine sich durch den Raum bewegende Skulptur. Ich habe gelesen, dass du bei Andrea Fraser studiert hast.

LL: Das stimmt. In L. A.

LM: Ich liebe sie. Wie war sie als Dozentin?

LL: Sie ist freilich extrem intelligent. Was ich vor allem an ihr mochte, war, dass ich mir niemals sicher war, ob das nicht auch teilweise eine Performance war, wenn sie Unterricht gab. Konnte sein, konnte nicht sein. Gewiß war es nicht. Einmal behandelte sie in einem Vortrag das Thema, weshalb ein Künstler — dessen Name mir leider entfallen ist — sie zu Tränen rühren kann. An dem Tag hatte sie Schnupfen und schniefte die ganze Zeit. Das ging dann plötzlich in wirkliches Weinen über, wobei auch da nicht wirklich klar wurde, ob es am Schnupfen lag oder am Werk dieses Künstlers. Wir sind uns danach im Waschraum begegnet. Da schien sie mir wieder verschnupft, aber auch wieder anders als zuvor. Weniger dramatisch. Bist du oft in L. A.?

LM: Ääääähm — nein.

LL: Mir kommt es so vor, als ob du andauernd auf Achse bist.

LM: Ääähm — ich bin da mal auf einer Saint-Laurent-Show gelaufen. Im Hollywood Bowl. Das war extrem deprimierend.

LL: Ah ja? Lag das an L.A. oder am Hollywood Bowl?

LM: Na ja, ich habe eine ältere Schwester, und die hat vor, nach L. A. umzuziehen. Und da habe ich mir gedacht — ach egal. Auf jeden Fall macht mich dort alles depressiv. Ich weiß auch nicht. Ich lese gerade Kim Gordons „Girl in a Band“. Sie schreibt, dass jeder vom glamourösen Los Angeles angezogen wird, aber tatsächlich regiert dort der Todestrieb.

LL: L. A. ist abgründig. Richtig finster. Ich wollte auf keinen Fall hinziehen. Dann gefiel mir dort aber, dass alles, was auf den ersten Blick glamourös wirkt, gleichzeitig auch schäbig ist. Wie in einem Film von David Lynch. Ich war da Mitglied in einem preiswerten Gym in Hollywood, direkt neben dem Chinese Theatre. Wenn ich da ankam, gab es manchmal eine Premierenfeier mit rotem Teppich und Weltstars vor dem Kino, und ich verfügte mich in die Tür nebenan in einen der heruntergekommensten Fitnessclubs der Stadt. Einmal sah ich dort Jodie Foster. Sie sah aus, als ob sie ins Büro unterwegs wäre. Um einer wahnsinnig langweiligen Tätigkeit nachzugehen. Jodie Foster sein. Das ist eine Tätigkeit.

LM: Man muss sich bemühen.

LL: Was machst du eigentlich in Berlin?

LM: Mein Engagement an der Volksbühne ist beendet. Das war ein lustiges Jahr. Aber mit der Entlassung Chris Dercons wurden alle auf seine Initiative hin geschlossenen Vereinbarungen abgesägt. Immerhin durften wir noch bis zum Ende der Spielzeit weitermachen. Nach seinem überraschenden Weggang kam es zu einer kurzen Zeit totaler Anarchie am Theater, die ich reizvoll fand. An einem Theater ohne Struktur geht es ziemlich unbeschreiblich zu. Aber ich muss auch sagen, dass sich das Konzept von Chris Dercon auf dem Papier sehr gut las. Die Ausführung war dann allerdings eher dürftig. Er ist ein sehr interessanter Mensch. Aber es hat einfach nicht gepasst. Was schade ist. Dies alles liegt hinter mir. Und dazu kommt, dass ich wieder Single bin.

Lily McMenamy: “Ich habe es gerne grotesk. Mein Metier ist die Satire. Das Seltsame. ”
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Lily McMenamy fotografiert von Maxime Ballesteros, Look: Balenciaga

LL: Aber du wirst doch hoffentlich weitermachen mit deiner Schauspielerei.

LM: Ja. Und modeln werde ich auch. Auf meine Art. Ich bin nicht besonders gut darin, die Sache ernsthaft zu betreiben.

LL: Das ist in Ordnung.

LM: Ich habe es gerne grotesk. Mein Metier ist die Satire. Das Seltsame. Wenn ich modele, oder wenn ich spiele, empfinde ich das als Behauptung. Ich kann das machen, aber es kommt nicht aus dem Herzen.

LL: Verstehe. Aber es muss doch viele Projekte geben, bei denen du dich auf deine Art kreativ einbringen kannst.

LM: Ja, bestimmt. Am ehesten noch auf einer Bühne. Kunst kommt mir entgegen. Und gewisse Fotografen, die mich verstehen.

LL: Ich habe gerade ein Buch gelesen über Voice-Over-Sprecher. Sehr interessant! Ich wurde nämlich selbst gefragt, ob ich ein Voice-Over einsprechen könnte. Also habe ich denen eine Aufnahme meiner Sprechstimme geschickt.

LM: „Hallo, hier spricht Lindsay …“

LL: So in der Art. In der Anweisung stand, ich sollte mit einem Lächeln in der Stimme sprechen.

LM: Bitte?

LL: Jaja. Ich habe es nicht wirklich ernst genommen, aber ich wurde engagiert. Und jetzt will ich das weitermachen. Derzeit ist es noch ein nettes Hobby. Kurios.

"Smiling Rock", Lindsay Lawson, 2018, Still aus dem Feature-Film

LM: Ich meine: Ironischerweise war ich ja auf der Schauspielschule …

LL: Haha!

LM: Ja, und ich dachte, ich bin das coolste Supermodel, aber meine Kommilitoninnen, die als Sprecherinnen arbeiteten, verdienten viel mehr Geld! So viel mehr als ich! Da geht man einfach hin und spricht 20 Minuten in ein Mikrofon.

LL: Man wird sehr gut bezahlt. Außerdem hätte ich nie gedacht, dass ich mit meiner Stimme arbeiten könnte. Die einzige Erfahrung damit habe ich mit einer kleinen Vorlesung gemacht.

LM: Aha — worum ging es da?

LL: Die war ein Bestandteil meiner Arbeit mit dem Titel „The Real Smiling Rock“. Da geht es um einen Stein, den ich auf eBay entdeckt hatte. In dem drusenartigen Stein war ein mineralisches Smiley-Gesicht eingeschlossen. Der Anbieter auf eBay wollte eine Million Dollar dafür. Der Stein hat mich fasziniert. Auch was der Anbieter über diesen Stein geschrieben hat. Es stellte sich heraus, dass er in Arkansas lebt. Da ist es ja an sich recht steinig. Und der Mann war ein eingefleischtes Landei. Ich machte dann eine Arbeit über diesen Stein. Ab und an veränderte der Anbieter sein Angebot. Beziehungsweise verschob er seinen Stein dort auf eBay in andere Kategorien. Einmal war es plötzlich der „Sexy Rock“, und da wurde mir bewusst, wie breit sich der Stein schon in meinem Leben gemacht hatte. Selbst meine Sexualität wurde von ihm erobert. Da beschäftigte ich mich schon mit Objektophilen. Daraus entstand dann der Film über eine Frau, die sich in den Stein verliebt, der lächeln kann. Na ja, eigentlich also nur ein wenig fiktionalisiert. Ich durfte mir den Stein dann sogar ausleihen — er war ja noch immer nicht verkauft worden. Allerdings wurde der Besitzer etwas ungehalten, als er herausfand, dass ich an einem Werkzyklus arbeitete, bei dem sein Stein im Mittelpunkt steht. Und dass es sogar einen Film geben würde. Glücklicherweise konnte er sich aber mit der wachsenden Bedeutung seines Steins abfinden. Allmählich gefiel ihm dann auch die Aufmerksamkeit, die ich ihm gegenüber aufbrachte. Solange sein Stein bei mir war, weil ich ihn für die Ausstellung brauchte, standen wir in ständigem Kontakt. Aber dann passierte leider Folgendes: Als ich die Arbeit zum letzten Mal ausstellen wollte — das war, glaube ich, im vergangenen Jahr in England — verschwand der Stein.

LM: Oh.

LL: Vermutlich gestohlen. Seine Box und das Verpackungsmaterial kamen unversehrt an. Der Stein aber fehlte. Und da wurde der ursprüngliche Gedanke, was mich eigentlich an dem Angebot auf eBay fasziniert hatte, Realität. Diese absurde Behauptung von Wert. Der Anbieter hatte ja den Preis auf eine Million Dollar festgesetzt. Den hatte er sich ausgedacht. Es gibt für solche Steine keinen Marktwert. Das war auch ein Problem, als ich den Stein versichert habe. Da musste ich mich am Budget der Veranstalter orientieren. Der Besitzer hatte die Formulare der Transportversicherung stets komplett falsch ausgefüllt.

LM: Ich glaube, er hat dir die Box einfach leer geschickt, damit du dich schuldig fühlst.

Lily McMenamy: “"Ich habe meinem Therapeuten neulich gesagt 'Alles, was ich will, ist eine Vase machen. Eine rosa Vase!'”
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LL: Er hat mich auch mal gefragt, ob ich denn verheiratet sei. Aber so etwas traue ich ihm nicht zu. Und zwar aus einem einzigen Grund: Was ich mit seinem Stein gemacht habe, brachte ihm die ersehnte Aufmerksamkeit als Besitzer des Steins. Seitdem der Stein verschwunden ist, kann ich meine Arbeit nicht mehr zeigen. Damit ist seine kurze Phase der Bekanntheit als Besitzer des „Smiling Rock“, die ihm ja doch nicht zur Weltgeltung verhelfen konnte, verstrichen.

LM: Oh je.

LL: Tja. Wir haben uns übrigens nie persönlich kennengelernt. Oder gar telefoniert. Es gab ausschließlich Schriftverkehr. Das Bild, das ich von ihm habe, basiert auf seinen Zeilen. Aber ich weiß natürlich auch einiges mehr von ihm wegen Facebook. In meinem Vortrag spreche ich dann vor allem darüber, wie ich den Stein entdeckt habe bis zu dem Moment, als er verloren ging. Das ist jetzt fünf Jahre her. Ich erzähle die ganze Geschichte und zeige dazu Bilder und Dokumente aus dieser Zeit.

LM: Ah, dann war das jetzt also ein Ausschnitt aus deiner Performacekunst. Kommst du so auf deine Ideen – aus der Welt des Internets?

LL: Das war ein außergewöhnliches Projekt. Es hat sich von sich aus geschrieben, wenn du verstehst, was ich meine. Aber es stimmt schon. Das meiste an meinen Arbeiten hat mit Virtuellem zu tun, was dann wirklich wird. Ich mache auch Keramiken. Das hat so etwas herrlich Rudimentäres. Mit Schlamm herumkneten.

LM: Interessant, wie ein gewöhnlicher Gegenstand wie dieser Stein eine derartige Kraft entfalten kann.

LL: Ich habe mich auch schon mit diesen schäbigen Gartenstühlen aus Plastik beschäftigt.

LM: Die hast du entstellt und verwandelt.

LL: Grob überarbeitet. Ich habe mir vorgestellt, wie es sein würde, auf dem Elektrischen Stuhl festgeschnallt zu werden. Bei meinem Stuhl werden die Handgelenke des Sitzenden mit Armbanduhren fixiert. Meine Assoziation war die eines Springbrunnens. Und die einer Katze, die ziemlich perfekt aussah, wie aus einem Bildband.

LM: Ich habe meinem Therapeuten neulich gesagt „Alles, was ich will, ist eine Vase machen. Eine rosa Vase!“ Wie konnte mir das in den Sinn kommen?

LL: Eine rosa Vase ist ziemlich vaginal. Mein Interesse an Vasen kommt banalerweise daher, dass ihre Form einen Raum umschließt. Das Objekt ist die Hülle.

LM: Das ist sehr feminin.

Lily McMenamy fotografiert von Maxime Ballesteros, Kleid: Vivienne Westwood

LL: Warst du schon mal auf der Art Basel?

LM: Nein, bloß auf der Frieze in New York. Ist es lustig in Basel?

LL: Irgendwie ja. Ich habe da im vergangenen Jahr ein paar Arbeiten ausgestellt auf dem Stand von Art Metropole aus Kanada. Die haben sich auf Editionen spezialisiert, und ich hatte ein paar meiner Lampengebilde mitgebracht.

LM: Lampen — cool! Kann man die ein- und ausschalten?

LL: Ja, klar. Die Serie heißt „Hypothetical Lamp Collection“. Da habe ich allerlei Alltagsgegenstände verkabelt und mit gefassten Glühbirnen ausgestattet. Muscheln, Flaschen und so. Es gibt auch eine leuchtende Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“.

LM: Mir ist so heiß. Ich will die ganze Zeit etwas sagen, aber dann verdunstet der Gedanke wieder. Welche Frau ist denn zur Zeit deine Muse?

LL: Frau? Momentan Nicole Wermers. Ich glaube, sie lebt in London. Eine Deutsche.

LM: Der Name kommt mir bekannt vor.

LL: Sie macht Skulpturen. Du kennst vielleicht ihre gravierten Stühle.

LM: Ah, natürlich! Die liebe ich. Und ich glaube, ich kenne sie auch. Ich meine, mich daran erinnern zu können, dass es sehr lustig mit ihr war.

LL: Oh, ich würde sie sehr gerne kennenlernen.

LM: Wir könnten zu dritt skypen! Wobei: Ich habe ja leider mein Telefon verloren auf dem Konzert der Rolling Stones. Jetzt sitze ich hier in den Bergen in Südfrankreich ohne Tinder und so am Computer. Für meine kleinen Brüder ist ein Kindermädcchen da, die geht alle paar Stunden auf Tinderdates — hier in den Bergen! Und ich: nicht.

 

Übersetzung: Joachim Bessing

Fotografie: Maxime Ballesteros
Styling: Vika Yukhymenko
Haare & Make-up: Natalia Soboleva
Dank an Andreas Golder, Martin Eder, Claudia Comte, Joe Taylor und Grill Royal

 

Dieser Artikel ist zuerst in unserer September-Ausgabe 2018 erschienen. Zur englischen Version geht’s hier lang.