MUSIC MEETS FASHION: SuperdrySounds

Die britische Lifestyle-Marke Superdry unterstützt mit SuperdrySounds junge, musikalische Talente und hat mit einem großen Launch Event in London die neue Kampagne für das Jahr 2018 vorgestellt.

Die britische Lifestyle-Marke Superdry setzt mit einer neuen Frühjahr/Sommer Kampagne 2018 einen starken Fokus auf Musik und unterstützt junge, musikalische Talente. Music meets fashion ist das Credo und so sind sieben junge, internationale Künstler Teil der neuen Kampagne und können mit SuperdrySounds in diesem Jahr auf verschiedenen Festivalbühnen auftreten und sich dem Publikum präsentieren. Im Juli wird Superdry auf dem Melt! Festival mit einer eigenen Bühne vertreten sein und zwei talents, der SuperdrySounds “Hero Artists“werden dort auftreten. In London fand das große Launch Event zu SuperdrySounds statt. Vor einem exklusiven Publikum performten die internationalen Musiktalente, die neue Kollektion wurde erlebbar gemacht und Superdry vereinte Musik und Mode bei dem Auftakt der neuen Frühjahr/Sommer Kampagne 2018. Mit SuperdrySounds zeigt die Lifestyle-Marke, dass ihre Expertise über die Mode hinausgeht.

Aaron Unknown in der neuen Superdry Frühjahr/Sommer Kampagne 2018 Look: Rookie Aviator Bomberjacke mit Aufnähern, Sonnenbrille



Aaron Unknown ist einer der jungen SuperdrySounds Talente, in UK hat er bereits eine große fanbase, sein erstes Video auf Youtube wurde über 2,7 Millionen Mal angeklickt. Nicht nur als Rapper ist er erfolgreich, er hat für Dior und Givenchy als Model vor der Kamera gestanden, aber seine große Leidenschaft ist die Musik. Wir haben ihn getroffen und zum Interview gebeten.

Eileen Osei: Sie haben für große Kampagnen für Dior und Givenchy gemodelt. Arbeiten Sie noch häufig als Model?

Aaron Unknown: Ja, ich arbeite noch oft als Model. Ich glaube die Arbeit in der Musik- und in der Fashionbranche hält mich im Gleichgewicht. Ich liebe meinen Job.

EO: Wann haben Sie mit der Musik begonnen?

AU: Mit der Musik habe ich vor elf Jahren begonnen, also sehr früh. Eigentlich in der Schule und verbotenerweise im Englisch Unterricht. Ich konnte nicht viel mit Grammatik und allem anfangen, ich hatte im Ärmel meine Kopfhörer versteckt. Ich überlegte mir Textzeilen und wenn mich jemand von den Lehrern fragte, ob ich konzentriert bin, sagte ich: „Ja, auf jeden Fall!“ Also mit 13 Jahren habe ich eigentlich mit dem Rappen begonnen, aber das passierte ganz automatisch, ich hatte mir nichts vorgenommen.

Aaron Unknown on stage beim Launch Event in London

Look: Superdry Label Vintage LongsleeveCargohose

EO: Durch SuperdrySounds können Sie beide Bereiche die Musik und die Mode miteinander verbinden. Können Sie uns etwas über ihre aktuelle Arbeit erzählen?

AU: Ja genau, ich freue mich sehr darüber. Für dieses Jahr habe ich die Kooperation mit SuperdrySounds, ich werde mit Superdry auf vielen Festivals dieses Jahr auftreten, das ist großartig für mich. Das ist eine wirklich spannende Sache für mich als Künstler, wir werden viele Events haben, bei denen es um Mode und Musik geht. Heute ist meine neue Single erschienen, „How do you feel“, gemeinsam mit dem Musiker Santino Le Saint, die ich auch heute Abend auf der Bühne performen werde. Es ist eine tolle Zusammenarbeit. Wir kannten uns schon davor, aber nun gemeinsam in der selben Kampagne zu sein, das ist großartig. Im Sommer kommt noch eine weitere Single und eine EP von mir raus.

EO: Was ist denn ihre Inspiration für die Musik und vor allem für ihre Texte?

AU: Oh, also die größte Inspiration für alles in meinem Leben, ist meine Mutter. Ich habe noch keinen anderen Menschen getroffen, der so eine starke Seele hat wie sie. Sie ist mein Fels. Wenn ich mich verloren fühle und einen Kompass benötige dann denke ich an sie. Ich bin unter Frauen aufgewachsen, ich mag die weibliche Energie sehr. Meine Mutter inspiriert mich jeden Tag, sie ist die Superwoman in meinem Leben.

EO: Die Frauen werden Sie sicherlich für diese Aussagen lieben, wenn sie das lesen.

AU: Ich hoffe (lacht). Das ist die Wahrheit. Ich schreibe sonst viel in meinen Texten über die Vergangenheit, die finanzielle Situation, als ich aufgewachsen bin, war nicht immer einfach. Aber inzwischen hat sich meine Sicht auf das Leben verändert, ich bin viel in der Welt gereist und ich muss nicht mehr unbedingt darüber in meinen Texten sprechen, was mir in der Vergangenheit passiert ist. Ich möchte nun meine positive Sicht auf die Dinge und das Leben in meinen Texten wiedergeben.



EO: Sie sagen, sie sind viel gereist. Wo waren Sie oder besser gesagt welche Stadt, welches Land hat sie beeindruckt?

AU: Ich denke Jamaika! Ein sehr entspannter Ort. Ich bin über die ganze Insel gereist. Wirklich großartig, die Natur, die Musik. Musik ist dort überall, alle Menschen sind musikalisch, wie sie sich bewegen. Ich habe gesagt, da ist Rhythmus in der Insel (lacht)! Ich habe nicht einmal meine Kopfhörer gebraucht, ich musste nur um mich herumschauen und schon war ich inspiriert durch das Leben auf Jamaika.

EO: Welche anderen Künstler sind für Sie wichtig?

AU: Schwierig, so viele, grundsätzlich denke ich, dass alle anderen Musiker/Musikerinnen für die Welt wichtig sind. Wir sind alle Individuen und hinterlassen unseren persönlichen Stempel in der Welt. Ich kann mich nicht für eine Person entscheiden. Wir können alle viel voneinander lernen. Es ist alles ein Zyklus der Energie und das ist großartig.

EO: Jetzt noch einige Fragen aus unserem Andy Warhol Fragebogen!

EO: Träumen Sie?

AU: Träumen wir nicht alle?

EO: Was war ihr erster Job?

AU: Mein erster Job war ein Ausbildungsverhältnis in einer Autowerkstatt, ich habe vor allem Autos repariert, für sehr, sehr, sehr wenig Geld. Aber es hat mir auch Spaß gemacht, ich hab’s genossen! Ich habe für mich persönlich als Mensch in der Zeit viel gelernt. Es war meine erste Zeit nach der Schule und ich habe realisiert, was das echte Leben ist!

EO: Ein Traum-Dinner: Sie, Andy Warhol und…

AU: David Bowie. Es müsste David Bowie sein. Von dem Dinner könnte ich so viel Weisheit und Energie mitnehmen. Einfach Zeuge bei dieser Begegnung zu sein, wäre cool. Ich würde gar nichts essen, ich würde einfach nur dabei sein wollen und beiden zuhören.



EO: Welche Art von Kleidung mögen Sie gerade?

AU: Mein Lieblingsstil ist der Street-Style gepaart mit einigen Highend-Lieblingsteilen, das ist das besondere an der Mode, man kann alles kombinieren. Ich mag einfach beides, eine schöne Highend-Jacke, aber auch meinen Street-Style.

EO: Dachten Sie, dass Sie das werden, was Sie heute sind?

AU: Nein. Das Modeln ist mir einfach so passiert, es kam quasi auf mich zu, ich habe das nicht fokussiert, aber Musik so lange zu machen und dann wirklich in das Musikbusiness einsteigen zu können, dass hätte ich nicht für eine Minute lang gedacht. Träume können wahr werden. Wenn man nicht träumt, bleibt man dort wo man ist. Es ist eine Mischung aus harter Arbeit und Glaube an dich selbst. Wenn du nicht an dich selbst glaubst, wird es auch niemand anderes tun. Man muss daran glauben und es auch wirklich fühlen. Wenn du es fühlst, wird es auch passieren.

Instagram: @aaronunknown