Mit dem Jaguar in die Oberschicht

In Takis Würgers Roman „Der Club“ vergessen britische Elitestudenten ihre Manieren

© Christian Werner

Wenn Männer unter sich sind, führt das nicht zwangsläufig zu zivilisatorischen Höchstleistungen. Wenn sie dann noch in exklusiven Studentenclubs verkehren, aus denen sich die britische Elite rekrutiert, macht das die Sache nicht besser. Drogen, Hochprozentiges und andere Extravaganzen tun den Rest, damit englische Superreiche, äthiopische Prinzen und chinesische Aufsteiger ihre sonst so präsentablen Manieren vergessen. So beschreibt es jedenfalls Takis Würger in seinem Roman „Der Club“.

Würger, der als Reporter für den „Spiegel“ arbeitet, nahm sich ein Jahr Auszeit, um am St. John’s College in Cambridge Ideengeschichte zu studieren. Dort wurde er Mitglied im Pitt Club, boxte gegen Oxford und ließ sich vom Hauch der Elite umwehen. Eine Erfahrung, die so durchschlagend war, dass er anschließend einen Sommer damit verbrachte, einen Roman über Exzess, Privilegien und Rache zu schreiben. Zwischendurch musste er sich immer mal wieder zum Abkühlen auf den Betonfußboden seiner Wohnung legen. Um das Interesse für sein Buch anzuheizen, lud Würger zur Veröffentlichung in einen Westberliner Countryclub zu Gin und Roastbeef. Prince Charles, Ehrenmitglied des Clubs, lächelte milde von der Holzvertäfelung.



INTERVIEW: Herr Würger, was hatten Sie heute Morgen zum Frühstück?

Takis Würger: Für mich gab es nur Poached Eggs mit Brot.

INTERVIEW: Sie haben gestern Abend noch etwas länger gefeiert?

Würger: Nur bis 3 Uhr etwa, aber die Engländer trinken ja immer so viel. Es war anstrengend, aber schön.

INTERVIEW: Erklären Sie uns doch noch einmal die Party. Eigentlich sollte es eine Feier im Stil britischer Privatclubs sein. Wieso tauchten dort Didgeridoo-Spieler und Personal mit Fez-Hüten auf? Obendrein bekamen die Gäste auch noch einen schwarzen Punkt auf die Stirn gemalt.

Würger: Das waren gar keine Referenzen, sondern einfach Dinge, die mein Verleger Peter Haag gut fand. Das Tolle an ihm ist, dass er sich nicht für Erklärungen interessiert, wenn er etwas mag. Die Party war seine Idee, und ich fand sie schön, denn feiern ist gut. Irgendeine Art von Präsentation muss man ja machen, wenn man ein Buch herausbringt, und eine Lesung ist ja ein bisschen unangenehm, weil man da so sehr im Mittelpunkt steht. Zwischendurch war eingeplant, alle Gäste mit einer Jaguar-Flotte von zu Hause abzuholen. Es erwies sich aber als recht kompliziert, zehn, 15 Jaguars zu organisieren. Also sollte ein roter Doppeldeckerbus aus London eingeschifft werden. Es zirkulierten diverse Ideen, auch viel politisch inkorrektes Zeug. Ich bin recht begeisterungsfähig und fand vieles erst einmal super. Dann habe ich meinen Freunden von den ganzen Ideen erzählt, und die meinten: „Das kannst du nicht machen, du kriegst eh schon auf die Schnauze dafür, dass du so bist, wie du bist.“

INTERVIEW: Das müssen Sie erklären.

Würger: Das war eine Vermutung. Was allerdings schade ist: Wir waren auf der Suche nach einer Oma, die die Fähigkeit hat, relativ schnell Initialen in Einstecktücher zu sticken. Jeder Gast sollte ein handbesticktes Einstecktuch mit nach Hause nehmen. Das fanden alle gut, das war auch pc, aber wir haben die Oma einfach nicht gefunden.

INTERVIEW: Wollten Sie sich mit diesem Trubel als Schriftsteller positionieren? Manche Medien berichteten ja schon vorab, was bei einer Buchparty auch nicht alle Tage vorkommt.

Würger: Ich verstehe, dass es so wirkt, aber ich weiß nicht genau, was für eine Art Positionierung das wäre.

INTERVIEW: Junger, wilder Autor?

Würger: Ich empfinde mich nicht als wild. Haben Sie das Buch noch rechtzeitig lesen können?

INTERVIEW: Ja, es ist ja auch gar nicht so dick.

Würger: Stimmt, die Garderobiere gestern hat das halbe Buch während der Party gelesen. Es ist schön dünn. Ich bin selbst ein ungeduldiger Leser. Wenn ich den neuen Safran Foer sehe, denke ich mir: 688 Seiten.

INTERVIEW: Wie lange haben Sie denn geschrieben?

Würger: Drei Monate.

INTERVIEW: Auch sehr schnell.

Würger: Ich habe vorher von Stephen King das Buch „On Writing“ gelesen. Und darin steht: „Wenn Sie versuchen, einen Roman zu schreiben, dann schreiben Sie ihn in einem Stück durch.“ Als ich aus Cambridge kam, ging ich nach Wien, setzte mich hin und hörte nicht auf zu schreiben, bis das Buch fertig war. Was echt intensiv war, das letzte Drittel ist innerhalb einer Woche entstanden. Ich war vorher recht misstrauisch gegenüber Schriftstellern und fand es prätentiös, wenn jemand sagt, die Figuren würden in ihm lebendig werden. Tatsächlich ging es mir genau so. Da lebte plötzlich etwas in mir, und es war ziemlich finster. Irgendwann stand ich nachts um vier auf und legte mich auf den Betonfußboden – Wien ist ja ziemlich heiß im Sommer, es waren 35 Grad, und ich war durchgeglüht – und dachte mir: „Wenn ich nicht wahnsinnig werden will, muss ich das Buch jetzt zu Ende bringen.“

INTERVIEW: Wie kann man sich die Upperclass-Clubs vorstellen, von denen Sie schreiben?

Würger: Es ist ein Ort, an dem man Leute trifft. Es gibt Bälle und Dinner, und ab und zu kommt mal eine Investmentbank vorbei und macht einen Recruiting-Abend. Sonst sind vor allem die Partys interessant. Ich war ja tatsächlich nur ganz kurz aktives Mitglied im Pitt Club, weil ich bloß ein Jahr in Cambridge war, bevor ich mein Studium abbrach und zurück zum „Spiegel“ ging. Mitglied im Pitt Club wurde ich erst im letzten Monat.

INTERVIEW: Im Buch beschreibt Ihr Erzähler Hans eine Party im Club folgendermaßen: „Eine junge Frau schlug mir versehentlich ihren Ellenbogen ins Gesicht, eine andere brüllte mir etwas ins Ohr. Eine grüßte mit dem Hitlergruß. Irgendwer roch nach frittiertem Fisch.“ Klingt nicht sehr kultiviert.

Würger: Es ist auch kein Ort, der besonders kultiviert ist. Mein Eindruck von England war ohnehin, dass die Briten gut darin sind, sehr kultivierte Dinge zu tun und gleichzeitig den extremen Exzess zu üben. Ich habe Menschen mit vorzüglichen Manieren getroffen, die wissen, wie man eine Schleife bindet, und die maßgeschneiderte Smokings besitzen, aber auch richtig ausrasten können. Wenn dort eine Kostümparty mit dem Motto „Götter“ stattfindet, kommen alle total irre verkleidet. Jemand hatte sich bei der Gelegenheit ein Geweih auf den Kopf montiert. Er wurde von der Polizei angehalten, weil er außerdem einen riesigen Hammer dabei hatte. Der wurde ihm weggenommen.

Takis Würger: “Solche Vereine kultivieren Chauvinismus: Männer sind zusammen, fühlen sich unsterblich, sind alle jung, superfit und voll mit Testosteron. Und trinken zehn Pints Bier pro Kopf”
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INTERVIEW: Es gehört zum guten Ton, sich danebenzubenehmen?

Würger: Es gibt ganz viele ganz harmlose Clubs in Cambridge. Aber einer meiner Freunde ist beispielsweise in einer Drinking Society, die Hausverbot in einigen Restaurants von Cambridge hat, weil die dort hingehen und die Inneneinrichtung auseinandernehmen. Das ist die Gefahr, wenn Menschen gewöhnt sind, sich alles zu nehmen und damit davonzukommen. Und das tun sie, wenn sie anschließend 10 000 Pfund in bar auf den Tisch legen. Bei solchen Aktionen war ich nicht dabei. Ich habe keine Verbrechen erlebt und keine begangen.

INTERVIEW: Trifft man im Pitt Club tatsächlich nur Prinzen und sehr reiche Menschen?

Würger: Der Club ist schon recht elitär. Es hieß immer, dass es dort auch Mitglieder gibt, die normal viel Geld besitzen, aber die habe ich nicht getroffen. Nur mich selbst, ich bin ja ein Mittelschichtskind. Der Pitt Club ist offiziell kein Club für Reiche, aber am Ende des Tages ist es so. Und da kann man sich schon fragen: Wie bescheuert ist das eigentlich?

INTERVIEW: Wird dort Snobismus kultiviert?

Würger: Ja. Ich glaube, Snobismus entsteht dann, wenn Leute ihr Anderssein pflegen. In dem Moment, wenn sie sich zusammenschließen und Veranstaltungen ausrichten, die exklusiv nur für Menschen sind, die in Eton zur Schule gegangen sind und deren Eltern einen bestimmten Betrag auf dem Konto haben, ist das Snobismus. In England gibt es ja ein viel stärkeres Klassenbewusstsein als in Deutschland, und das wird dadurch gefestigt. Gesamtgesellschaftlich ist das problematisch. Der Brexit hatte auch etwas mit dieser Männerelite zu tun. James Cameron und Boris Johnson kennen sich aus einer Drinking Society in Oxford. Ich glaube, dass die britische Wirtschaft unter anderem deswegen nicht so gut dasteht, wie sie könnte, weil durch dieses Old-Boys-Wesen nicht der Beste nachrückt, sondern der, der die Krawatte in den gleichen Farben trägt.

INTERVIEW: Welche Farben sollte die Krawatte haben, will man es in die politische und wirtschaftliche Elite Großbritanniens schaffen?

Würger: Ich glaube, mehr Wums als der Pitt Club hat tatsächlich der Hawks’ Club, ein Club für Sportler. Da war zum Beispiel Prince Charles. Wenn Sie mit einer Hawks-Krawatte durch London laufen, erkennen Sie die Leute. Die meisten kommen von Privatschulen, und die treffen sich in den Clubs wieder. Die sind fast alle weiß, alle heterosexuell und haben keine Geldsorgen. Allein solch ein Blazer kostet 250 Pfund. Auch schon viel Geld für ein Stück Teppich.

INTERVIEW: Die hellblaue Farbe des Cambridge-Blazers ist etwas überraschend.

Würger: Grauenhaft.

INTERVIEW: Die ist Tradition?

Würger: Leider ja. Ich habe tatsächlich mehrere Versuche unternommen, da gegenzulenken, aber das ist das Problem mit Traditionen: Die ändert man nicht. Die Jacke kann man ja außerhalb von Cambridge nicht anziehen, weil man aussieht wie ein Clown. Die Farbe ist sogar patentiert, es ist die kälteste, die es gibt. Das Schlimmste ist das Material. Wie ein kratziger Teppich, sehr schwer und ultrawarm. Das nervt tierisch.

INTERVIEW: Sind die Clubs auch aus Tradition frauenfeindlich?

Würger: Institutionen, die keine Frauen aufnehmen, sind ja schon mal per se frauenfeindlich. Das wird dann immer mit Tradition begründet, aber das ist natürlich ein vorgeschobenes Argument. Solche Vereine kultivieren Chauvinismus: Männer sind zusammen, fühlen sich unsterblich, sind alle jung, superfit und voll mit Testosteron. Und trinken zehn Pints Bier pro Kopf. Sexuellen Missbrauch habe ich nicht erlebt, aber ich glaube, dass es innerhalb dieser Männerbünde schon eine Sicht auf Frauen gibt, die verwerflich ist.

INTERVIEW: Das klingt alles sehr kritisch, wieso waren Sie überhaupt dabei?

Würger: Es hat zwei Seiten. Von Frauenfeinden habe ich mich ferngehalten. Es ist wie in einer Fußballmannschaft, da hat man acht Leute, die ganz normal sind, und drei, die sind frauenfeindlich und komisch, und mit denen gibt man sich eben nicht ab. Gleichzeitig ist es faszinierend und radikal anders als alles, was wir kennen. Zu mir sagte dann jemand: „Das bist du doch gar nicht, was machst du dort?“ Das war ein Grund, warum ich das Buch geschrieben habe. Der Sog war so stark, da musste ich erst einmal in Ruhe drüber nachdenken. Das Aufschreiben war auch eine Abrechnung mit mir selbst, denn alle diese Figuren kommen ja aus mir, auch die bösen. Erstaunlich ist, wie unterschiedlich die Menschen diese Figuren wahrnehmen. Viele mögen Josh zum Beispiel. Und dann denke ich mir: Bist du sicher, der Sexualstraftäter? Der ein Obersnob ist und obendrein gewalttätig? Das ist ein lustiger Typ, höre ich häufiger mal. Das kommt aber immer nur von Männern.

Takis Würger: “Ich zog den Handschuh aus, und alles war voller Blut, weil der Nagel durch die Haut gekommen ist. Das war vor der Siegerehrung. Der Ringrichter hat dann ins Blut gegriffen, als er meine Hand nach oben gehoben hat”
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INTERVIEW: Haben Sie Josh eigentlich nach Patrick Bateman aus „American Psycho“ modelliert?

Würger: Nein.

INTERVIEW: Es gibt schon gewisse Ähnlichkeiten, der Snobismus, die Gesichtsmasken, das Essen. Und den Hang zum Ausraster.

Würger: Das gehört sich ja für den Mann, gelegentlich eine kleine Algengesichtsmaske. Ich habe „American Psycho“ erst gelesen, nachdem ich das Buch geschrieben hatte. Weil mir ein Kollege beim „Spiegel“ gesagt hat, lies mal Bret Easton Ellis, an den musste ich denken, als ich dein Buch las. Tatsächlich habe ich „American Psycho“ vergangenes Jahr im Frühjahr gelesen, da war das Buch schon fertig.

INTERVIEW: Lassen Sie uns doch noch mal kurz übers …

Würger: … Kochen sprechen?

INTERVIEW: Sehr gern.

Würger: Kochen ist wichtig.

INTERVIEW: Wieso?

Würger: Kochen ist ein wenig wie schreiben. Du hast bestimmte Werkzeuge, die jeder hat, du hast bestimmte Zutaten, die jeder hat, und dann kannst du daraus etwas sehr Schönes oder etwas Schlimmes machen. Und jeder glaubt, er könne das Ergebnis beurteilen. Eine Zeit lang habe ich jeden Tag gekocht, zum Runterkommen. Und ich esse auch wirklich gern.

INTERVIEW: Tatsächlich auch Brötchen mit Pommes, wie im Buch?

Würger: Habe ich letztens erst wieder gegessen. Chip butty. Wenn man richtig betrunken ist, geht es. Viel Fett.

INTERVIEW: Ein weiteres großes Thema im Buch: Boxen. Ist „Der Club“ ein Boxroman?

Würger: Er gefällt hoffentlich auch Menschen, die mit dem Boxen nichts anfangen können.

INTERVIEW: Was finden Sie selbst daran?

Würger: Dass es mir eigentlich bis heute Angst macht. In den Ring zu gehen und mich einer Situation auszusetzen, in der mich jemand anderes zu Boden schlagen möchte. Es unterscheidet sich von allem, was wir sonst im Alltag tun, das ganze Blendwerk fehlt. Es gibt einen neutralen Ring, man bekommt Handschuhe gestellt, die voller Schweiß sind. Mir sind sie immer zu klein, weil ich recht große Hände habe. Da denke ich dann schon jedes Mal, hoffentlich breche ich mir darin diesmal nicht die Hände. Am Ende gibt es nur die Frage: er oder ich. Boxen ist wie Mathe, zwei minus eins ist gleich eins, und die Frage ist, welche Eins stehen bleibt. Ich habe Leute gesehen, die in Cambridge ihren Doktor in Ingenieurwissenschaften machen und sich im Ring in absolute Tiere verwandeln. Manche haben nur richtige Blutkämpfe gekämpft.

INTERVIEW: Haben Sie sich einmal schwer verletzt?

Würger: Ich hatte fünf Rippenbrüche, bei meiner untersten Rippe riss der Knorpel ab, die ist jetzt lose. Nasenscheidewand ist auch kaputt. Das Hässlichste war eigentlich, dass ich mir bei einem Kampf den Finger brach. Ich hatte eine unsaubere Rechte geschlagen und mir den Finger oben fast durchgebrochen.

INTERVIEW: War das auch in Cambridge?

Würger: Das war der Kampf gegen Oxford. Ich zog den Handschuh aus, und alles war voller Blut, weil der Nagel durch die Haut gekommen ist. Das war vor der Siegerehrung. Der Ringrichter hat dann ins Blut gegriffen, als er meine Hand nach oben gehoben hat.

INTERVIEW: Sie haben also gewonnen?

Würger: Gerade so.



Von: Frauke Fentloh



Takis Würgers Roman „Der Club“ ist bei Kein & Aber erschienen.

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