Ausstellungstipp
"Das imaginäre Museum"

Ab heute macht die Wanderausstellung Das imaginäre Museum im Frankfurter MMK Halt. Das Konzept der Schau basiert auf einem 1953 publizierten Science Fiction-Roman von Ray Bradbury.

Jeppe Hein, Moving Neon Cube, 2004 Centre Pompidou, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016, Foto/photo: Axel Schneider

Für das ungewöhnliche Projekt haben sich drei der renommiertesten Ausstellungshäuser Europas – das Centre Pompidou, die Tate sowie das MMK – zusammengetan, um gemeinsam ein imaginäres, europäisches Museum zu erschaffen.

Das Ausstellungskonzept basiert auf einer Zukunftsversion, die im Jahr 2052 angesiedelt ist. Was wäre, wenn Museen und Kunst bald von der völligen Auslöschung bedroht und komplett aus der Gesellschaft verschwinden würden? So wie in Bradburys Anti-Utopie Fahrenheit 451, in der jegliche literarische Werke einfach verbrannt werden.

In der Schau werden nun vor dem Hintergrund dieses Science-Fiction-Szenarios noch einmal über 80 Hauptwerke der zeitgenössischen Kunst von 1920 bis heute präsentiert, denn die einzige Möglichkeit die Werke für die Nachwelt zu bewahren liegt darin, sie zu erinnern.

Mit dabei sind unter anderem so bedeutende künstlerische Positionen wie Louise Bourgeois, Marcel Duchamp, Isa Genzken, On Kawara, Claes Oldenburg, Sigmar Polke, Barbara Kruger, Andy Warhol und viele mehr.

Mehr detaillierte Infos zur Ausstellung gibt es hier. In der Galerie eine Auswahl der ausgestellten Werke.

Das imaginäre Museum. Werke aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK

24. März bis 4. September 2016

MMK 2, Frankfurt