"Künstler Komplex:
Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol"

Das Museum für Fotografie in Berlin zeigt im Rahmen seiner neuen Ausstellung nicht nur die Vielfalt fotografischer Künstlerporträts, es lässt auch die Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts Revue passieren.

Pablo Volta: Jean Arp, 1958 © Pablo Volta / © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Fotografin Angelika Platen – selbst eine bedeutende Künstlerporträtistin – hat die vielfältigen Formen des fotografischen Künstlerbildnisses in einer umfangreichen Sammlung vereinigt. Rund 180 in den Jahren 1917 bis 2000 entstandene Exponate daraus sind momentan im Museum für Fotografie in Berlin zu sehen. Die Ausstellung „Künstler Komplex: Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol“ untersucht den Künstler als eine aus bestimmten Vorstellungen und Motiven zusammengefügte bildliche Erscheinung – exemplarisch manifestiert im fotografischen Porträt.

Die Schau zeigt Arbeiten von Berenice Abbott, Brassaï, Henri Cartier-Bresson, Gisèle Freund, Heinz Hajek-Halke und Arnold Newman und ikonische Bildnisse von Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Max Beckmann, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Marina Abramović oder Frida Kahlo. Auch Christopher Makos‘ transvestitische Aufnahmen von Andy Warhol sind dabei.

Noch bis zum 7. Oktober 2018 kann die Ausstellung „Künstler Komplex: Fotografische Porträts von Baselitz bis Warhol“ im Museum für Fotografie in Berlin besucht werden.