Between Art & Fashion: Photographs from the Collection of Carla Sozzani

Carla Sozzani, ehemalige Chefredakteurin der italienischen Elle und Vogue, hat über viele Jahre Fotografien gesammelt. Nun präsentiert eine Ausstellung in der Berliner Helmut Newton Stiftung über 200 ausgewählte Arbeiten.

Carla Sozzani und Helmut Newton in ihrem Studio, Milano, 1999 © Lorenzo Camocardi, Courtesy Fondazione Sozzani

Im Jahr 1990 gründete Carla Sozzani ihre Mailänder Galerie, in der neben Ausstellungen zu Architektur, Design und Mode bereits Hunderte Fotografie-Ausstellungen mit Künstlern wie Annie Leibovitz, Paolo Roversi, Sarah Moon, David Bailey, Hiro oder David LaChapelle präsentiert wurden. Als zentraler Bestandteil des von Carla Sozzani gegründeten, ersten Concept Stores überhaupt, 10 Corso Como, setzt ihre heterogene Sammlung den Fokus auf Schwarz-Weiß-Fotografie, die wie ein Blick in die Vergangenheit wirkt. In ihrer rund 1000 Werke umfassenden Sammlung befinden sich neben experimenteller Fotografie, Stillleben und Modebildern auch Akte von Francesca Woodman oder Daidō Moriyama.

Carla Sozzani: “I worked with the most important photographers. Some of them became part of my family. Our work is not only about friendship, but also respect. ”
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Die Freundschaft zwischen Carla Sozzani und Helmut Newton, dessen Werke sie bereits in vier verschiedenen Ausstellungen gezeigt hat, mündete in einer vielschichtigen Präsentation von über 200 Fotoarbeiten, die derzeit in der Berliner Helmut Newton Stiftung gezeigt werden. Während es in der Ausstellung vor allem um die Qualität autonomer und repräsentativer Bilder geht, statt um Vollständigkeit, stechen vier Kooperationen besonders heraus, nämlich jene mit Paolo Roversi, Sarah Moon, Bruce Weber und Helmut Newton.

Die Ausstellung in der Helmut Newton Stiftung läuft bis zum 18. November 2018.