"MADE IN BERLIN"

In der Galerie „Camera Work“ werden vom 26. Mai bis zum 25. August Werke deutscher und  internationaler Fotokünstler zum Thema „Made in Berlin“ ausgestellt.

© OLAF HEINE, UNTITLED (SCHLOSSHOTEL), BERLIN, 2016

Was ist „Made in Berlin“ und wofür steht Berlin? Die Gruppenausstellung „Made in Berlin“ gibt eine Antwort und zeigt Fotografien von mehr als 20 deutschen und internationalen Fotokünstlern und zeichnet für den Besucher ein facettenreiches Bild der Stadt. Besonders ist, die Ausstellung zeigt genau das, was Berlin ausmacht: die Vielfältigkeit. Es ist eine Fotoausstellung, die sich nicht – wie so oft- auf ein Thema der Stadt konzentriert, das Thema ist Berlin und Berlin steht nun mal für vieles. Die Werke der Künstler zeigen die Architektur der Stadt, die Subkulturen, berühmte Persönlichkeiten, die Geschichte der Stadt und Berlins Modewelt.

Unter den ausgestellten Künstlern befinden sich international renommierte Vertreter der klassischen und zeitgenössischen Fotografie, wie David LaChapelle, Elliott Erwitt und Anton Corbijn sowie namhafte deutsche Künstler, die in Berlin ausgebildet worden sind und hier ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt gefunden haben. Der gebürtige Hannoveraner Olaf Heine, der mit Musikgrößen wie Iggy Pop und Sting zusammengearbeitet hat und Nick Cave und die Band Rammstein portraitiert, sagt: „Es geht in der Ausstellung darum, ein vielfältiges Bild unser Stadt zu zeigen, zeitlich gesehen aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart, auf der anderen Seite aber auch thematisch. Einfach unterschiedliche Perspektiven auf Berlin zu beleuchten: Kultur, Subkultur, Architektur, die Mode und zu zeigen, wie aufregend Berlin noch immer nach all der Zeit ist und sein kann.“ Olaf Heine arbeitet heute von Berlin aus, um internationale Stars zu porträtieren und aufwendige Kunstprojekte zu erschaffen. Heine sagt: „Ein Aushängeschild der Stadt ist die Kultur und wir müssen aufpassen, dass wir sie bewahren“.

© OLAF HEINE, RAMMSTEIN (OLYMPIASTADION), BERLIN, 1999

Die Ausstellung „Made in Berlin“ wird vom 26. Mai bis zum 25. August in der Galerie Camera Work in der Kantstraße gezeigt. „Made in Berlin“ sind bekannte Persönlichkeiten der Stadt, legendäre Orte -wie das Berghain-ohne die Berlin nicht Berlin wäre. Die Modefotografie erhält einen eigenen Bereich in der Ausstellung. Unter anderem Ellen von Unwerth und Joachim Baldauf präsentieren in ihren Werken Berliner Labels sowie Fashionfotografie die in der Hauptstadt entstanden ist. Über 100 Fotografien werden gezeigt und wie Fotograf Olaf Heine sagt: „Es werden viele Protagonisten in der Ausstellung gezeigt, die Berlin geprägt haben und die von Berlin geprägt sind und wenn man die Werke in der Gesamtheit betrachtet, muss man vielleicht das Selbstbewusstsein haben zu sagen, wir haben eine tolle Stadt und sie bietet viel Nährboden für Kunst und die großen Themen dieser Zeit“.

Die Gruppenausstellung „Made in Berlin“ 

26. Mai – 26. August in der Galerie Camera Work, Kantstraße 149, 10623 Berlin, Di–Sa, 11–18 Uhr