Ausstellungstipp:
William Kentridge im Martin-Gropius-Bau

Filmemacher, Regisseur, Erzähler – William Kentridge hat viele Titel und bewegt sich seit mittlerweile über 30 Jahren durch die verschiedensten Kunstformen. Sein „Gesamtkunstwerk“ kann nun im Martin-Gropius-Bau bestaunt werden.

William Kentridges Werke unter einem Dach zu präsentieren, ist für sich bereits eine künstlerische Leistung – doch mit seiner Performance-Reihe Drawing Lessons setzt der Südafrikaner dem Ganzen wahrhaftig die Krone auf.
Aber von vorn: Unter dem Titel No, it is! werden zwischen Mai und August sowohl performative als auch bildnerische Arbeiten gezeigt. Das Spektrum reicht von frühen Zeichnungen über Kentridges unverwechselbare Animationsfilme bis hin zu Raum-Installationen und meterlangen Projektionen – multimedial par excellence. Im Juli werden zudem einige theatrale Darbietungen im Rahmen des Foreign Affairs Festivals im Haus der Berliner Festspiele aufgeführt.

Um dem Künstler so nah wie möglich zu kommen, sind außerdem zwei Räume des Gropius-Baus in Anlehnung an Kentridges Studio in seiner Heimatstadt Johannesburg gestaltet. Dort werden unter anderem Werkzeuge, Materialien und Skizzenbücher gezeigt.

Ausgangspunkt der Ausstellung bilden die bereits erwähnten Drawing Lessons. Dahinter verbergen sich autobiographische Lectures, in welchen der 61-Jährige marathonartig von seiner Art zu arbeiten und aus seinem politischen Umfeld zu Zeiten der Apartheid erzählt.

No, it is! kann zwischen dem 12. Mai und dem 21. August 2016 besucht werden. Alle Informationen zu Öffnungszeiten und Tickets erhalten Sie auf der Website der Berliner Festspiele.

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