Petra Collins
interpretiert
Georgia O'Keeffe

Anlässlich der großen Georgia O’Keeffe Retrospektive in der Tate Modern hat Petra Collins die Arbeiten der Malerin neu interpretiert. Wir zeigen den Kurzfilm der jungen Fotografin.

Petra Collins steht zur Zeit an der Spitze einer neuen Gilrpower-Bewegung. Ihre fotografischen Arbeiten drehen sich um den weiblichen Körper, aber fernab von standardisierten Posen und Retusche. Der Fotosharing-Dienst Instagram löschte ihren Account einst, weil sie ein Bild postete, das Schamhaare zeigt. Der Vorfall machte Collins quasi über Nacht bekannt. Inzwischen reißen sich große Modemarken wie Gucci um die junge Kanadierin – und auch die Tate Modern klopfte nun für eine Zusammenarbeit an.

Im Rahmen der aktuellen Georgia O’Keeffe Ausstellung in dem Londoner Museum hat Collins die Werke der amerikanischen Künstlerin neu inszeniert. Für einen Kurzfilm setzte sie ihre aktuellen Lieblingsmusen in eine surreale Wüstenlandschaft. Dabei sind unter anderem Lee Armoogam, Barbara Ferreira, Seashell Coker, Maia Ruth Lee und Ajani Lee. Collins ist großer Fan der farbintensiven Landschaftsmalereien von O’Keeffe, die die Grundlage ihres Videos sind. Der Film ist mit Stimmen der Künstlerin sowie der von Collins ausgewählten Models unterlegt.

Die Ausstellung Georgia O’Keeffe läuft noch bis zum 30. Oktober 2016 in der Tate Modern, London.

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