Behind the scenes:
Künstlerportraits von Gianfranco Gorgoni

Georgia O’Keefe, Keith Haring oder Andy Warhol – der italienische Fotograf Gianfranco Gorgoni fotografierte sämtliche Protagonisten der New Yorker Kunstszene und hielt in seinen Portraits sehr private Momente fest.

Willem de Kooning, Photography by Gianfranco Gorgoni, courtesy of ContiniArtUK

Der 1941 in Rom geborene Fotograf Gianfranco Gorgoni kann mittlerweile auf über fünfzig Jahre Karriere zurückblicken. Seine Liebe für die Fotografie entdeckte er in den 1960er Jahren, während eines London-Aufenthalts. 1968 dann reiste er zum ersten Mal nach New York, wo er für das italienische Magazin L’Espresso arbeitete. Es dauert nicht lang und Gorgoni findet sich inmitten der florierenden und aufstrebenden Kunstszene New Yorks der 70er und 80er Jahre wieder. Er trifft auf die einflussreichsten Künstlerfiguren der damaligen Avantgarde und zeigt sie aus einer anderen Perspektive.

Zum Beispiel Andy Warhol im Bett seines eigenen Apartments in New York, Jean Michel Basquiat in seinem Studio in Soho, oder Ellsworth Kelly – die Portraits von Gorgoni offenbaren intensive und private Momente, die er mit einflussreichen Künstlern und Denkern des 20. Jahrhunderts teilte. Seine Bilder entstanden häufig hinter den Kulissen, im persönlichen Umfeld seiner Modelle und wirken gerade deshalb so natürlich und authentisch.