Don't Stop The Music

André Monet und Ralph Ueltzhoeffer stehen in der Tradition von Popart-Künstlern wie Andy Warhol. LUMAS widmet ihnen nun eine Sonderschau.

David Bowie © André Monet via LUMAS

David Bowie, Mick Jagger, Beyoncé, Jay Z oder Amy Winehouse gehören zweifelsohne zu den größten Musiklegenden unserer Zeit. Legendäre Auftritte und aufwendige Inszenierungen in Musikvideos haben Ikonen aus ihnen gemacht, von denen eine unglaubliche Strahlkraft ausgeht. Die Editionsgalerie LUMAS widmet den Popstars nun eine Sonderschau.

Im Fokus stehen zwei Künstler: André Monet und Ralph Uetlzhoeffer. Beide hinterfragen mit ihren Arbeiten das Phänomen der Ikonisierung und stehen damit in der Tradition von Popart-Künstlern wie Andy Warhol. Für seine Collagen beklebt Monet die Leinwände zunächst mit Zeitung- und Magazinausschnitten, darauf malt er fotorealistische Porträts der Stars. Ein inhaltlicher Bezug zwischen Text- und Bildebene wird dabei allerdings nicht hergestellt, wohl aber eine vielschichtige Form neuer Materialität erschaffen.

Jim Morrison © Ralph Ueltzhoeffer via LUMAS

Ralph Uetlzhoeffer hingegen erschafft so genannte Textporträts. Als Grundlage für seine konzeptionellen Werke dienen ihm Blogbeiträge oder Wikipedia-Artikel, die er zuvor gesammelt hat. Zu verstehen als Referenz an die manchmal fließenden Übergänge zwischen wahren und falschen Informationen, die über Pop-Ikonen (heute mehr denn je!) kursieren.

Die Ausstellung Don’t Stop the Music stellt die Arbeiten der Künstler nun erstmalig in Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin und weiteren deutschen Städten aus.

Don’t Stop the Music

LUMAS Galerie, Berlin-Mitte

11. März bis 8. April 2016