MARY ELLEN MARK
verstirbt im Alter von 75 Jahren

Amanda and Her Cousin Amy, Mary Ellen Mark, 1990. Photo: Mary Ellen Mark

Am Dienstag Abend verstarb die Dokumentarfotografien Mary Ellen Mark im Alter von 75 Jahren. Wir zeigen eine Retrospektive ihrer Bilder.

Mary Ellen Mark war vor allem für ihre Dokumentarfotografien von Menschen am Rande der Gesellschaft bekannt.

“I think it was the connection with people that astounded me,” schreibt Mark in ihrem Buch Mary Ellen Mark on the Portrait and the Momentdas im Juni erscheint. “I saw that my camera gave me a sense of connection with others that I never had before. It allowed me to enter lives, satisfying a curiosity that was always there, but that was never explored before … I realized all of the possibilities that could exist for me with my camera; all of the images that I could capture, all of the lives I could enter, all of the people I could meet and how much I could learn from them.”

Mark wurde 1940 in Pennsylvania geboren und fing an sich während ihres Studiums der Kommunikation für die Fotografie zu interessieren. In den 60ern begann sie, mit einer von der Schule geliehenen Kamera die Straßen Philadelphias abzulaufen und Menschen zu porträtieren. Bald erhielt sie ein Stipendium für eine Universität in der Türkei, wo sie ihre ersten, heute bekannten, Fotografien schoss. Als sie zurück nach New York kam, fotografierte sie für Magazine wie New York, Look, The New Yorker und Life oder bei Filmdrehs.

 

Mary Ellen Mark (Selbstporträt)

Zu einen ihrer bekanntesten Fotografien gehört Amanda and Her Cousin Amy, das 1990 in North Carolina geschossen wurde und ein junges Mädchen in einem Kinderpool zeigt, die eine Zigarette raucht.

“I thought all the kids were great,” schreibt Mark hierzu in ihrem Buch. “Nine-year-old Amanda was very intelligent and very naughty. She was, of course, my favorite. I’ve worked in a lot of spectacular places, but I’m always looking to go beyond the spectacle to something more original.”

Im Laufe ihrer Karriere fotografierte sie Zirkuskünstler, Sinti und Roma Lager, obdachlose Familien oder Zwillinge – immer auf der Suche nach der Ironie der Realität.

 

 

Mary Ellen Mark: “I’m most interested in finding the strangeness and irony in reality. That’s my forte.”
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In der Bildergalerie sehen Sie eine Auswahl an Werken Mary Ellen Marks:

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