Virtual Normality

Eine Ausstellung in Leipzig widmet sich einer neuen Generation von Künstlerinnen, die Sexualität, Identität und Weiblichkeit im digitalen Zeitalter reflektieren.

Fotos: Arvida Byström, Untitled, 2014 & Untitled, 2014 © The Artist

Unter der schieren Menge an Bildern, die tagtäglich vor allem über soziale Medien wie Instagram auf uns einströmen stechen bereits seit längerem eine ganz neue Generation weiblicher Künstlerinnen heraus, für die das Internet ein integraler Bestandteil des Werkes bzw. dessen Verbreitung ist. Die Ausstellung VIRTUAL NORMALITY – Netzkünstlerinnen 2.0 widmet sich diesen „Reality Artists“, die Schönheitsideale und weibliche Rollenklischees auf eigene Art und Weise hinterfragen. Mit dabei sind unter anderem Molly Soda und Arvida Byström, die beide aufgrund ihrer Bilder teils wüsten Beschimpfungen ausgesetzt sind – weil sie in ihren Werken kritisch über weibliche Schönheitsideale reflektieren. Und nebenbei zeigen, wie es ist, wenn man zu sich steht.

 

Die Ausstellung ist bis zum 08. April 2018 im Museum der bildenden Künste Leipzig zu sehen.

Izumi Miyazaki, Tomato, 2015 & Until I Become An Object, 2015 © The Artist
Nakeya Brown, Art of Sealing Ends Part II, aus der Serie Hair Stories Untold, 2014 & Kanekalon on a Fork, aus der Serie The Refutation of Good Hair, 2012 © The Artist
Signe Pierce: Signe Pierce and Alli Coates, Video Still from American Reflexxx, 2013 © The Artists, Metamirrorism, 2015 © The Artist

VIRTUAL NORMALITY – Netzkünstlerinnen 2.0
Museum der bildenden Künste Leipzig
Katharinenstraße 10, 04109 Leipzig
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