Buenos dias!
Zu Gast bei Desigual

Sommer, Sonne, Sónar – und Desigual! Als das spanische Label uns jüngst in sein Headquarter nach Barcelona bat, haben wir keine Sekunde gezögert, unseren Weekender gepackt und mit rund 230 Gleichgesinnten hinter die Kulissen der Marke geschaut.

Freitag, halb zwei in Barcelona. Ein Blick auf die Promenade der spanischen Küstenstadt verrät uns: Menschen, die sich hier im Sand räkeln, müssen alles richtig gemacht haben. Just in dem Moment machen wir bereitwillig Platz für ein halbes Dutzend Surfer, die sich mit ihrem Brett „bewaffnet“ den Weg in Richtung Wellen bahnen. Die Badehosen hat die Gruppe bereits im Büro angelegt, welches Luftlinie etwa 15 Meter vom Strand entfernt liegt. Ihr Arbeitgeber: Desigual. Man kann es Gründer Thomas Meyer bei dieser Location kaum verübeln, dass er die idyllische Schweiz gegen das hippe Barcelona getauscht hat. Zu schön ist das lichtdurchflutete Headquarter mit Meereszugang und üppiger Dachterrasse.

Dabei fand Desigual seinen Anfang auf der Partyinsel Ibiza. Dort verkaufte der Schweizer Meyer zur Hochsaison im Sommer selbstgemachte Hemden, bis er 1983 auf einen Restposten von 3.000 Jeans stieß und diese kurzerhand zu Jacken umarbeitete. Anders, ungleich, verschieden – Desigual eben. Der Materialmix überzeugte und führte im Jahr darauf zum ersten Desigual-Store auf Ibiza. Über dreißig Jahre später ist jener Patchworkstil immer noch ebenso fester Bestandteil des Labels wie Gründer Thomas Meyer. Mittlerweile überblickt dieser rund 500 Geschäfte in 65 Ländern weltweit, beschäftigt mehr als 3.500 Mitarbeiter und schmückt Desigual mit den Gesichtern von Topmodels wie Erin Heatherton und Adriana Lima. Eine Erfolgsgeschichte, die der zurückhaltende Schweizer – der übrigens tagtäglich ins Büro radelt – in diesem Juni mit einem einzigartigen Publikum in Barcelona geteilt hat.

03.07.2017 | Kategorien Event, Fashion, Reise | Tags , , , , ,

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